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Weitere Erdbeben erschüttern Kroatien – Bevölkerung in Angst

Bevölkerung in Angst  

Weitere Erdbeben erschüttern Kroatien

30.12.2020, 12:28 Uhr | dpa

 (Quelle: KameraOne)
Während Live-Schalte kriegt Reporter plötzlich Panik

Ein Fernsehreporter ist in Petrinja vor der Kamera von einem Nachbeben überrascht worden. Bei dem Erdbeben der Stärke 6,4 am Dienstag kamen in der kroatischen Stadt mindestens sieben Menschen ums Leben. (Quelle: KameraOne)

Schock-Moment im TV: Ein Reporter erlebt das Nachbeben während einer Live-Schalte. (Quelle: KameraOne)


Die Menschen in Kroatien sind am Morgen erneut von Erdstößen aufgeschreckt worden, in dieser Woche bebte es schon mehrfach. Experten rechnen damit, dass weitere Erschütterungen folgen.

Nach dem verheerenden Erdbeben in Kroatien haben am frühen Mittwochmorgen zwei weitere Erdstöße das Gebiet um die Kleinstädte Sisak und Petrinja erschüttert. Das European-Mediterranean Seismological Centre (EMSC) gab die Stärken mit 4,8 und 4,6 an. Die Epizentren lagen erneut rund 45 Kilometer südöstlich von Zagreb. Von neuen Opfern wurde zunächst nichts bekannt.

"Was noch nicht von den Ruinen der Stadt heruntergefallen ist, ist jetzt heruntergefallen", sagte der Bürgermeister von Petrinja, Darinko Dumbovic, im staatlichen Fernsehen HRT. Das Erdbeben hatte am Dienstag mit einer Stärke von 6,4 das Zentrum von Petrinja und das der nahe gelegenen Kreisstadt Sisak verwüstet. Mindestens sieben Menschen waren ums Leben gekommen, unter ihnen ein zwölfjähriges Mädchen, weitere zwei Dutzend hatten Verletzungen erlitten. 

Kroatien: 38 Beben in 49 Stunden

Insgesamt seien in den letzten 49 Stunden in Kroatien 38 Erdstöße verzeichnet worden, berichtete das Nachrichtenportal "jutarnji.hr". Bereits am Montag hatte die Erde zum ersten Mal gebebt. Erdstöße der Stärke 5,2 und 5,0 hatten zunächst nur Sachschaden angerichtet.

Kroatische Seismologen rechnen mit weiteren Beben. In Petrinja verbrachten viele Menschen die Nacht zum Mittwoch aus Angst vor weiteren Erdstößen im Freien oder in ihren Autos, berichteten kroatische Medien.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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