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Augsburg: Mann attackiert Junggesellenabschied mit Fahrradschloss


WC-Tür eingetreten
Mann attackiert Junggesellenabschied in Regionalbahn

Von dpa
17.06.2024Lesedauer: 1 Min.
Fahrradwagen eines Zuges (Archivbild): Im Regionalzug eskalierte der Streit eines Fahrradfahrers mit einem Junggesellenabschied.Vergrößern des BildesFahrradwagen eines Zuges (Archivbild): Im Regionalzug eskalierte der Streit eines Fahrradfahrers mit einem Junggesellenabschied. (Quelle: IMAGO/Peter Henrich / HEN-FOTO/imago-images-bilder)
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Aufregung im Regionalzug: Ein platter Fahrradreifen erzürnte den Besitzer so stark, dass er Menschen mit einem Schloss attackierte und eine Klotür eintrat.

In einem Regionalzug in Schwaben ist ein streitlustiger Fahrgast auf zwei Teilnehmer eines Junggesellenabschiedes losgegangen, die er verdächtigte, bei seinem Fahrrad die Reifenluft abgelassen zu haben. Wie die Bundespolizei am Montag mitteilte, hat der 40-jährige Mann seine beiden Mitfahrer mit einem um seine Faust gewickelten Fahrradschloss attackiert.

Der Vorfall ereignete sich auf der Strecke von Augsburg nach Ulm. Im Zug war eine Gruppe, die einen Junggesellenabschied feierte. Der Angreifer war offenbar davon überzeugt, dass die beiden Männer aus dieser Gruppe für den Zustand seiner Fahrradreifen verantwortlich waren und wollte sie zur Rede stellen.

Die Ermittlungen laufen noch, ob sich die beiden Männer tatsächlich an den Fahrradreifen zu schaffen gemacht hatten. Das bestätigte eine Sprecherin der Bundespolizei.

Junggesellenabschied musste den Angreifer niederringen

In dem Tumult konnten andere Männer aus der Feiergruppe den wütenden Radfahrer zu Boden ringen und so Schlimmeres verhindern. Im Verlauf des Handgemenges trat der 40-Jährige allerdings die Tür einer Zugtoilette ein, welche seitdem defekt ist und sich nicht mehr schließen lässt.

Laut Aussage der Bundespolizei wurde bei dem Vorfall durch Glück niemand verletzt. Der aggressive Mann wurde von den Beamten festgenommen und zum Revier in Augsburg gebracht. Gegen ihn wird nun wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung ermittelt.

Transparenzhinweis
Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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