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Adolf Hitler: Berliner Polizei prüft angebliche Hitler-Bilder – Fälschungen?

Sind es Fälschungen?  

Polizei prüft angebliche Hitler-Bilder

12.02.2019, 16:51 Uhr | dpa

 (Quelle: AFP, imago/United Archives International)
Vor Versteigerung: Angebliche Hitler-Gemälde beschlagnahmt

Ein Nürnberger Auktionshaus wollte 31 Gemälde versteigern, die angeblich von Adolf Hitler gemalt wurden. Nun wurden zahlreiche Kunstwerke sichergestellt, weil Zweifel an ihrer Echtheit bestehen. Fünf Aquarelle sollen am Samstag wirklich unter den Hammer kommen. (Quelle: AFP)

Vor Versteigerung: Die angeblichen Hitler-Gemälde wurden beschlagnahmt. (Quelle: AFP)


Drei Aquarelle, die angeblich von Hitler gemalt wurden, werden nun auf Fälschungsmerkmale untersucht. Sie sind zuvor von der Berliner Polizei kurz vor ihrer Auktion beschlagnahmt worden.

Nach der Beschlagnahme von drei Bildern, die angeblich von Adolf Hitler gemalt wurden, ermittelt die Staatsanwaltschaft in Berlin wegen Betrugsverdachts. Wie die Anklagebehörde auf dpa-Anfrage weiter mitteilte, werden die Aquarelle im Landeskriminalamt untersucht. Die aufwendige Prüfung könne noch mehrere Wochen dauern. Die Farbpigmente und das Papier werden demnach analysiert, um das Alter der Bilder festzustellen.

Gutachten über Echtheit steht dem Fälschungsverdacht entgegen

Die Polizei hatte die Bilder am 24. Januar kurz vor einer geplanten Auktion in Berlin-Pankow sichergestellt. Es gebe begründete Zweifel an der Echtheit, hatte eine Sprecherin der Behörde mitgeteilt. Bei einer Internetwache war demnach zuvor eine Strafanzeige eingegangen.

Laut Auktionshaus sollen es Landschaftsbilder aus den Jahren 1910 und 1911 sein, die aus einer Kölner Familiensammlung stammen. Das Auktionshaus hatte darauf verwiesen, in dem Verfahren lediglich Zeuge zu sein und zur Herausgabe der Bilder verpflichtet gewesen zu sein.
 


Gebe es bei Versteigerungsobjekten "auch nur den kleinsten Hinweis auf eine Fälschung", werde ein Verkauf stets abgelehnt. "Im konkreten Fall liegt uns ein Gutachten zur Echtheit der Werke vor", hatte es in einer Erklärung geheißen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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