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Von Südafrika in den Tschad: Vier Nashörner sterben nach Umsiedlung

Von Südafrika in den Tschad  

Vier Nashörner sterben nach Umsiedlung

06.11.2018, 19:21 Uhr | dpa

Von Südafrika in den Tschad: Vier Nashörner sterben nach Umsiedlung. Ein halbes Jahr nach der Umsiedlung von sechs Nashörnern aus Südafrika in den Tschad sind vier der vom Aussterben bedrohten Tiere verendet.

Ein halbes Jahr nach der Umsiedlung von sechs Nashörnern aus Südafrika in den Tschad sind vier der vom Aussterben bedrohten Tiere verendet. Foto: Sayyid Abdul Azim/AP. (Quelle: dpa)

Johannesburg (dpa) - Ein halbes Jahr nach der Umsiedlung von sechs Nashörnern aus Südafrika in den Tschad sind vier der vom Aussterben bedrohten Tiere verendet.

Die Ergebnisse einer Obduktion legen nahe, dass sich die Spitzmaulnashörner nicht hinlänglich an ihre neue Umwelt gewöhnen konnten, wie das südafrikanische Umweltministerium am Dienstag mitteilte. Die beiden noch lebenden Rhinozerosse im Zakouma-Nationalpark sollen demnach zunächst wieder eingefangen werden, damit sie von Experten gut versorgt werden können.

Das Verenden der Nashörner im zentralafrikanischen Tschad war bereits der zweite Rückschlag dieser Art für die Bemühungen zur Erhaltung der gefährdeten Art in diesem Jahr: Im Juli waren in Kenia nach einer Umsiedlung in den Tsavo-Nationalpark zehn von elf Spitzmaulnashörnern verendet. Untersuchungen zufolge konnten sich die Tiere auch dort nur schwer an ihre neue Umwelt gewöhnen. Sie sollen infolge von Stress verendet sein, der durch eine Salzvergiftung verstärkt wurde.

Sowohl im tschadischen Zakouma als auch im Tsavo-Nationalpark waren Spitzmaulnashörner seit Jahrzehnten ausgestorben. Schätzungen zufolge gibt es weltweit nur noch rund 5000 der Tiere. Die im Tschad verendeten Nashörner waren im Mai im Addo Elephant Nationalpark in Südafrikas Provinz Ost-Kap verladen worden.

Südafrika ist Heimat des größten Nashornbestandes weltweit. Dort leben etwa 18 000 Breitmaul- und rund 2000 Spitzmaulnashörner. Wilderer töten jedoch jährlich etwa 1000 der Tiere - ihrer Hörner wegen. Diese werden illegal vor allem nach Asien verkauft und erzielen dort hohe Preise. Die Hörner werden dort als Zutat traditioneller Medizin oder als Ornamente geschätzt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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