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Berliner Polizei: Erneuter Rassismus-Vorfall


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Erneut rassistischer Vorfall bei Berliner Polizei

Von t-online, yer

24.09.2022Lesedauer: 2 Min.
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Polizisten in Berlin (Symbolbild): Laut einer Sprecherin hat es dienstrechtliche Konsequenzen für den Wachleiter gegeben. (Quelle: IMAGO/Richard Wareham)
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Ein Wachleiter der Berliner Polizei hat sich einem schwarzen Kollegen gegenüber rassistisch geäußert. Gegen ihn läuft ein Ermittlungsverfahren.

Bei der Berliner Polizei hat es erneut einen rassistischen Vorfall gegeben. Wie eine Sprecherin der Polizei auf t-online-Anfrage bestätigte, wird gegen einen Wachleiter ermittelt. Dieser habe sich gegenüber einem anderen Polizisten "in diskriminierender Art und Weise geäußert". Erste dienstliche Konsequenzen seien bereits gezogen worden.

Laut einem Bericht der "Bild"-Zeitung hat sich der Vorfall im Abschnitt 42 der Berliner Polizei abgespielt. Der Wachleiter habe zu einem jungen, schwarzen Kollegen gesagt, der am Ort der Einteilung der Streifenwagenpartner wartete: "Na, überlegst du, was die Brötchen in Afrika kosten?" Als Wachleiter sei er ein Vorgesetzter des jungen Kollegen.

Weiter heißt es in dem Bericht, dass der junge Beamte den diskriminierenden Satz laut Zeugenaussagen zunächst "geschluckt haben" und weggegangen sein soll.

Rassismus bei der Polizei Berlin: Wachleiter soll sich entschuldigt haben

Nach Angaben der Polizeisprecherin soll eine weitere anwesende Führungskraft sich "unmittelbar danach nach dem Be- und Empfinden des betroffenen Mitarbeiters" erkundigt haben. Außerdem habe die Führungskraft den Wachleiter mit seinem Fehlverhalten konfrontiert und klargestellt, dass "diskriminierendes Verhalten in der Polizei Berlin nicht geduldet wird."

Weiter teilte die Polizeisprecherin mit, dass der Wachleiter sich in einem anschließenden Gespräch zu dritt für sein Verhalten entschuldigt und erklärt habe, dass ihm diskriminierendes Verhalten fernliege.

Zweiter Vorfall in wenigen Tagen

Der betroffene Beamte sei auf Beratungs- und Hilfsangebote aufmerksam gemacht worden, sagte die Polizeisprecherin. Die Führungskraft habe den Sachverhalt schriftlich dokumentiert und dem Dienstvorgesetzten vorgelegt. Die Ermittlungen führe jetzt das zuständige Fachkommissariat des Landeskriminalamtes sowie die Disziplinarstelle.

Damit wird zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage ein rassistischer Vorfall bei der Berliner Polizei öffentlich. Mitte September hatte ein Polizist eine syrische Frau bei einem Einsatz in deren Wohnung angeschrien und zu ihr gesagt: "Das ist mein Land und Du bist hier Gast." Kurz darauf fügte er hinzu: "Halt die Fresse, fass mich nicht nochmal an. (...) Ich bringe Dich ins Gefängnis." Der Polizist wurde in den Innendienst versetzt, strafrechtliche Ermittlungen laufen.

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Verwendete Quellen
  • Anfrage an die Pressestelle der Berliner Polizei
  • bild.de: "Neuer Rassismus-Vorwurf bei der Berliner Polizei"
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