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Klimaaktivisten legen erneut Berufsverkehr in Berlin lahm – klettern und kleben in Mitte


Aktivisten stören Berliner Berufsverkehr

Von dpa, jl, jse, bve

Aktualisiert am 19.10.2022Lesedauer: 2 Min.
Ein Polizist löst festgeklebte Aktivisten in Berlin von der Straße ab (Archivbild): Rund eine halbe Stunde Zeitverzögerung gibt es aktuell.Vergrößern des BildesEin Polizist löst festgeklebte Aktivisten von der Torstraße: An insgesamt zwölf Orten in Berlin hatten die Aktivisten Aktionen durchgeführt. (Quelle: Julian Seiferth)
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Klettern und Kleben: Klimaschutzaktivisten sind auf Schilderbrücken im gesamten Gebiet der A100 gestiegen. In der Innenstadt klebten sie sich auf der Fahrbahn fest.

Die Aktionen der Klimaschützer im Berliner Stadtgebiet gehen weiter: Am Mittwochmorgen haben Aktivisten in Berlin zahlreiche Störaktionen gestartet und damit für erhebliche Behinderungen im Berufsverkehr der Hauptstadt gesorgt. Das teilte die Berliner Polizei auf Nachfrage mit.

Es wurden mehrere Schilderbrücken auf der Autobahn 100 besetzt, an insgesamt zehn Stellen entlang der A100 kam es zu Behinderungen, so eine Sprecherin der Polizei. Um die Menschen von den Brücken zu holen, seien Fahrspuren teilweise oder komplett gesperrt worden. Betroffen seien die Rudolf-Wissell-Brücke, die Anschlussstellen Siemensdamm, Spandauer Damm, Kurfürstendamm, Kaiserdamm, Detmolder Straße, Alboinstraße, das Kreuz Schöneberger Heide in beide Richtungen, die Überfahrt von der A100 auf die A115 stadteinwärts und die Anschlussstelle Wedding in beide Richtungen. Fotos von der Aktion veröffentlichte die Gruppe "Letzte Generation" auf Twitter.

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Auch abseits der Autobahn kam es zu Störaktionen, an insgesamt zwei Orten kam es zu Behinderungen. Zum einen auf der Landsberger Allee, zum anderen auf der Torstraße am Rosa-Luxemburg-Platz, nahe des Alexanderplatzes und des Fernsehturms. Sechs Aktivisten mit orangen Warnwesten setzten sich hier zunächst um etwa zehn nach acht Uhr auf die Fahrbahn, bei Ankunft der Polizei rund eine Stunde später klebten sie sich auf die Straße. Wie ein t-online Reporter vor Ort berichtete, zitterten einzelne Aktivisten bereits aufgrund der Kälte, bevor die Polizei sie ablösen und von der Straße tragen konnte.

Ein Aktivist äußerte, an der Hand leicht verletzt worden zu sein, die Polizei konnte dies auf Nachfrage nicht bestätigen. Gefordert hatten die Aktivisten am Rosa-Luxemburg-Platz ein Tempolimit und die Wiedereinführung des 9-Euro-Tickets. "Es gibt keinen Anspruch auf motorisierten Individualverkehr", sagte ein Vertreter gegenüber dem Reporter vor Ort. Wenn die Forderungen schnell erfüllt würden, "hören wir fürs Erste auf."

Klimaschutzaktivisten verschiedener Gruppen hatten für diese Woche erhebliche Aktionen für Berlin angekündigt. Am Montag waren Aktivisten in das Bundesfinanzministerium eingedrungen, am Dienstagmorgen blockierten Aktivisten unter anderem den Eingangsbereich des Bundesverkehrsministeriums. Dabei fordern sie sofortige Maßnahmen zur Begrenzung der Klimakrise.

Zu den Bündnispartnern gehören nach Angaben der Gruppe Scientist Rebellion die Gruppen "Letzte Generation", "Debt for Climate", "End Fossil Occupy" und "Jetzt oder Nie – Eltern gegen die Fossilindustrie". Die "Letzte Generation" hatte bereits in der vergangenen Woche erneut Autobahnausfahrten in Berlin blockiert und falsche Feueralarme ausgelöst. Die Gruppe ist seit Anfang des Jahres mit Blockaden und anderen Aktionen aktiv. Demonstranten störten auch Fußballspiele und klebten sich in Museen an Bilderrahmen fest.

Verwendete Quellen
  • Reporter vor Ort
  • Telefonat mit der Pressestelle der Berliner Polizei
  • Nachrichtenagentur dpa
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