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Berlin: "Habt ihr keine Arbeit?": Autofahrer beschimpfen Klimaaktivisten


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"Habt ihr keine Arbeit?": Autofahrer beschimpfen Klimaaktivisten

Von t-online, pb

Aktualisiert am 16.11.2022Lesedauer: 2 Min.
Klimablockade in Berlin: Aktivisten legen dort am Mittwochmorgen den Verkehr lahm, Autofahrer reagierten aufgebracht. (Quelle: t-online)
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Auf der Landsberger Allee in Berlin geht am Morgen nichts mehr: Dort blockieren an einer Kreuzung Klimaaktivisten den Verkehr. Es kommt zu wilden Szenen.

Am Mittwochmorgen haben Klimaaktivisten der "Letzten Generation" auf der Landsberger Allee in Lichtenberg den Verkehr blockiert – auf Videos eines Reporter ist zu sehen, wie es dabei auch zu Gewalt kommt. Die Polizei war im Einsatz, brachte die Aktivisten von der Straße. Gegen sie wird nun ermittelt.

An der Kreuzung zur Siegfriedstraße hatten sich gegen 8 Uhr mehrere Aktivisten auf der Fahrbahn festgeklebt, einige trugen Masken mit dem Gesicht von Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP).

Der Protest sorgte bei einigen Berliner Pendlern für Ärger: Ein Autofahrer sprang aus einem Auto, und verfolgte zunächst einen Mann, der das Geschehen gefilmt hatte. Der Mann brüllte: "Mach deine Kamera aus, du Hurensohn!" Anschließend beschimpfte er die Aktivisten, zog einen selbst von der Straße und versuchte dann mit seinem Auto durch die Blockade zu kommen, wobei er einen Aktivisten verfehlte und dessen Rucksack überfuhr.

Frau beschimpft Klimaaktivisten

Weitere Autofahrer beschimpften die Klimaaktivisten teils massiv. Eine weitere Frau brüllte etwa: "Habt ihr keine Arbeit? Ihr seid keine Gesellschaft?" Auch die das Geschehen dokumentierenden Journalisten wurden teils verbal angegangen.

Auf mehreren Schildern der Gruppe waren Botschaften zu lesen, die sich gegen die FDP richten. Der Protest beziehe sich gegen die "klimafeindliche Politik" der Partei, so die Aktivisten. Auch in der Parteizentrale der Liberalen waren die Klimaaktivisten unterwegs. Auf Twitter veröffentlichte die Gruppe ein Video, das einen Mann dabei zeigt, wie er einen Feueralarm in der Geschäftsstelle in der Reinhardtstraße auslöst.

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Auch anderswo kam es im morgendlichen Berliner Verkehr zu Protesten: Auf dem Mehringdamm fand laut der Berliner Verkehrsinformationszentrale (VIZ) an der Kreuzung Gneisenaustraße/Yorckstraße ebenfalls ein Protest statt, weshalb es auf dem Mehringdamm und dem Tempelhofer Damm bis zu 40 Minuten Verzögerung für die Autofahrer gab.

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Verwendete Quellen
  • Reporter vor Ort
  • twitter.com: Beitrag der VIZ Berlin
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