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Tarifverhandlungen: Warnstreiks legen Betrieb am Flughafen BER lahm


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Warnstreik am Flughafen Berlin-Brandenburg hat begonnen

Von dpa
Aktualisiert am 25.01.2023Lesedauer: 2 Min.
Ein Reisender steht am Flughafen BER: Die Streiks haben am frühen Morgen begonnen.
Ein Reisender steht am Flughafen BER: Die Streiks haben am frühen Morgen begonnen. (Quelle: Manngold/imago images)
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Die Gewerkschaft Verdi bestreikt seit dem frühen Morgen den Flughafen Berlin-Brandenburg. Rund 300 Flüge sind betroffen.

Am Flughafen Berlin-Brandenburg (BER) hat einer der folgenreichsten Warnstreiks der vergangenen Jahre begonnen. Das bestätigte ein Verdi-Sprecher am frühen Mittwochmorgen. Die Gewerkschaft rief die 6.000 Beschäftigten der Flughafengesellschaft, der Bodenverkehrsdienste und der Luftsicherheit auf, bis 23.59 Uhr die Arbeit niederzulegen. Dadurch kann am Mittwoch kein Passagierverkehr am BER abgewickelt werden. Ursprünglich geplant waren 300 Starts und Landungen mit etwa 35.000 Passagieren.

Verdi fordert für die Beschäftigten der Flughafengesellschaft und der Bodenverkehrsdienste 500 Euro mehr Lohn pro Monat bei einer Laufzeit des Tarifvertrags von zwölf Monaten. Die Arbeitgeberseite fordert in beiden Verhandlungen vor allem deutlich längere Vertragslaufzeiten.

Lufthansa bietet Umbuchungen und Bahnkarten an

Betroffene Reisende werden sich an ihre Fluggesellschaften wenden müssen. Die Lufthansa bietet eine Umbuchung an: "Im Falle einer Annullierung werden Sie von Lufthansa kostenlos und in der Regel automatisch auf einen anderen Flug umgebucht und über Ihre Mobilfunknummer informiert. Sollten Sie keine Nachricht von Lufthansa bekommen, schauen Sie bitte in den aktuellen Stand Ihrer Buchung", heißt es auf der Webseite der Fluggesellschaft.

Anzeigetafel am BER: Dort sind nur gestrichene Flüge zu sehen.
Anzeigetafel am BER: Dort sind nur gestrichene Flüge zu sehen. (Quelle: Michele Tantussi/imago images)

Bei innerdeutschen Flügen oder nach Basel oder Salzburg können Tickets in Fahrkarten der Deutschen Bahn umgewandelt werden. Die Fluggesellschaft Ryanair kündigte online an, dass die Kunden per E-Mail oder SMS über Veränderungen bei ihren Flügen informiert würden. Auf der Webseite war allerdings zu lesen, dass es heute Wartungsarbeiten gibt – auch in der App.

Letzter großer Warnstreik war 2018

Der bisher letzte große Warnstreik mit ähnlichen Folgen liegt bereits einige Jahre zurück: Im April 2018 mussten deutschlandweit Hunderte Flüge annulliert werden, weil die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Kommunen und des Bundes nicht vorankamen. In acht Bundesländern legten bei einem Warnstreik Zehntausende Beschäftigte die Arbeit nieder.

Neben Flughäfen waren vielerorts auch der städtische Nahverkehr, Kitas, Kliniken, Verwaltungen und Hallenbäder betroffen. Flughäfen waren damals involviert, weil auch nach Privatisierungen noch zahlreiche Kommunalbeschäftigte unter anderem beim Gepäck und bei Personenkontrollen arbeiteten.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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