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Berlin: Messerangriff an Haltestelle – Staatsanwaltschaft spricht von Mord


Prozessbeginn
Messerangriff an Berliner Haltestelle – Staatsanwaltschaft spricht von Mord

Von dpa
14.03.2023Lesedauer: 1 Min.
GerichtsmikrofonVergrößern des BildesEin Mikrofon steht in einem Saal eines Gerichts (Symbolbild): Ein 26-jähriger Mann muss sich vor dem Berliner Landgericht verantworten. (Quelle: Friso Gentsch/dpa/Symbolbild/dpa-bilder)
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Nächtliche Messerattacke an einer Bushaltestelle: Die Behörden drängen auf einen lebenslangen Psychiatrie-Aufenthalt – der mutmaßliche Täter schweigt zunächst.

Nach einem Messerangriff auf einen Mann an einer Bushaltestelle in Berlin-Wilmersdorf hat der Prozess gegen einen 26-Jährigen begonnen. Er soll im Juni vorigen Jahres von hinten an einen damals 27 Jahre alten Mann herangetreten sein und ihm mit einem Messer in den Hals geschnitten haben. Die Staatsanwaltschaft geht von einem versuchten Mord aus. Der Verteidiger erklärte am Dienstag zu Beginn der Verhandlung vor dem Berliner Landgericht, sein Mandant schweige zunächst.

Der aus Ägypten stammende Student war kurz nach dem nächtlichen Angriff festgenommen worden und befindet sich seitdem im Krankenhaus des Maßregelvollzugs. Er leide an einer erheblichen Erkrankung und habe die Tat in einer akuten psychotischen Phase begangen, heißt es in der Antragsschrift der Staatsanwaltschaft. Die Behörde strebt eine dauerhafte Unterbringung des 26-Jährigen in einem psychiatrischen Krankenhaus an. Er sei derzeit für die Allgemeinheit gefährlich.

Der Beschuldigte sei dem 27-Jährigen, der auf einen Nachtbus wartete, zufällig begegnet, so die Staatsanwältin. Plötzlich habe er den arglosen Mann mit einem Küchenmesser attackiert. Der 27-Jährige habe einen 14 Zentimeter langen Schnitt erlitten. Ihm sei dennoch die Flucht in ein noch geöffnetes Fitness-Studio gelungen. Er sei im Krankenhaus sofort operiert worden. Der Prozess wird am 16. März fortgesetzt.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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