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Berlin: Kennen Sie sie? Das sind die unbekannten Milliardäre der Hauptstadt


Das sind die reichsten Berliner

Von t-online, pab

Aktualisiert am 10.01.2024Lesedauer: 3 Min.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (l, CDU) und der Unternehmer Hasso Plattner bei einem Rundgang durchs Museum Barberini in Potsdam.Vergrößern des BildesHasso Plattner (r.) bei einem Museumsbesuch mit Angela Merkel: Der gebürtige Berliner hat ein geschätztes Vermögen von acht Milliarden Euro. (Quelle: Bernd von Jutrczenka/dpa)
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In der deutschen Hauptstadt leben oder lebten einige Superreiche. Doch wer sind die teilweise unbekannten Berliner Milliardäre?

Selbst wenn viele Milliardäre gerne unerkannt bleiben möchten, ist klar: Auch in Berlin gibt es einige Superreiche. Manche von ihnen sind in Berlin geboren und haben dann in einer anderen Stadt Karriere gemacht, andere sind zugezogene. Wer sind diese Menschen, die man teilweise durch ihre Namen kennt und teilweise nur durch die Namen ihrer Firmen?

Laut der Liste des Forbes-Magazins, das jährlich eine Liste der Superreichen veröffentlicht, gibt es folgende Superreiche, die in Berlin wohnen oder einen Berlin-Bezug haben. Die Daten werden bei Forbes in einer Echtzeit-Liste immer wieder überarbeitet, sodass sich kleinere Verschiebungen über das Jahr ergeben können.

Hasso Plattner

Der 79-Jährige lebt mittlerweile zwar in Potsdam, gebürtig kommt er aber aus Berlin. Plattner ist Mitbegründer des IT-Unternehmens SAP. Er besitzt auch nach seinem Rückzug aus dem operativen Geschäft weiterhin rund sechs Prozent der Unternehmensaktien. Das "Forbes"-Magazin schätzt sein Vermögen auf rund 8,6 Milliarden Euro. Damit ist er momentan der reichste Berliner. Auf der Forbes-Liste für 2023 liegt er auf Platz 232.

Friede Springer

Die 80-Jährige war die fünfte Ehefrau des Verlegers Axel Springer. Geboren ist sie zwar auf der Insel Föhr, eine enge Verknüpfung zu Berlin besteht aber schon seit Jahrzehnten. Nach dem Tod ihres Mannes im Jahr 1985 erbte sie Anteile des Springer-Verlagshauses. Heute gehören ihr noch 22 Prozent des Konzerns. Ihr Vermögen wird auf 2,9 Milliarden Euro geschätzt. Damit liegt sie im Echtzeit-Forbes-Ranking aktuell auf Platz 986 - einige Plätze niedriger als im Februar, als sie mit dem gleichen geschätzten Vermögen auf Platz 949 belegte. Auch privat bleibt sie der Hauptstadt nah, Springer bewohnt eine große Villa in Potsdam.

Mathias Döpfner

Apropos Springer: Friede übertrug 2020 Anteile an Springer-Chef Mathias Döpfner. Der heute 60-Jährige, der damit knapp 22 Prozent Anteile am Medienkonzern hält, wurde auf einen Schlag zum Milliardär. Döpfner investierte in den vergangenen Jahren in zahlreiche Immobilien in Berlin und Potsdam und ist unter anderem Besitzer des Prinzessinnenpalais in Berlin-Mitte. Forbes schätzt sein Vermögen auf 1,1 Milliarden Euro, was ihn auf Platz 2284 der Echtzeit-Forbes-Liste einordnet.

Video | So haben Deutschlands Superreiche Milliarden verdient
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Quelle: t-online

Axel Oberwelland

Der 56-Jährige ist zwar gebürtiger Ostwestfale, lebt aber schon seit vielen Jahren in der deutschen Hauptstadt. Auch, weil die "August Storck KG", deren Geschäftsführer Oberwelland ist, ihren Hauptsitz in Berlin hat. Dessen Großvater August gründete das Unternehmen, das mittlerweile zu einem der zwei größten deutschen Süßwarenhersteller zählt, im Jahr 1903. Enkel Axel übernahm im Jahr 2003. Sein Vermögen wird auf knapp 1,1 Milliarden Euro taxiert. Im Februar teilte er sich noch Platz 2259 auf der Forbes-Liste mit Matthias Döpfner, aktuell ist er auf Platz 2281

Gebrüder Samwer

Durch Beteiligungen an "Zalando", "DeliveryHero" oder "HelloFresh" wurden Marc, Oliver und Alexander reich. 2019 kauften sie in Berlin im großen Stil Immobilien – laut übereinstimmenden Medienberichten soll das Investment bei mindestens 150 Millionen Euro gelegen haben. Alexander Samwer wurde bei Forbes 2021 zuletzt mit einem Vermögen von ca. 1,1 Milliarden Euro geführt. Seit 2022 ist er nicht mehr auf der Liste der Milliardäre aufgetaucht.

Ernst Freiberger

Der gebürtige Münchner hat sich in Berlin als Unternehmer und Investor einen Namen gemacht – sein Hauptgeschäftsfeld lag aber lange Jahre im Bereich der Tiefkühlprodukte. 1986 wurde in Berlin-Reinickendorf die damals größte Pizzafabrik Europas eröffnet. Überdies hat der heute 72-Jährige in den vergangenen Jahrzehnten im großen Stil in Berliner Immobilien investiert.

Gebrüder Schweitzer

Den Berlinern ist der Name "Alba" natürlich vor allem durch den größten Basketballverein der Stadt ein Begriff. Eigentlich ist Alba aber ein Unternehmen mit Schwerpunkt auf Entsorgung und Recycling, mit Sitz in Charlottenburg. Bis zuletzt führten die Brüder Axel und Eric Schweitzer das Unternehmen, seit dem vergangenen Jahr hat Letzterer die alleinige Verantwortung.

Fehlt ein Milliardär? Dann schreiben Sie uns gerne eine Mail an t-online.berlin@stroeer-publishing.de.

Verwendete Quellen
  • forbes.com: The Richest People In The World
  • Family Office Research: Die reichsten Berliner
  • boerse-online.de: Der Herr der Bonbons - der unbekannte Milliardär
  • financefwd.com: Wie die Samwer-Brüder das Gesicht Berlins verändern
  • magazin.spiegel.de: Die Stadt der guten Täter
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