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Berlin: Verdächtiges Feuer– Polizei ermittelt


In Hellersdorf
Verdächtiges Feuer – Berliner Polizei ermittelt

Von dpa-video
Aktualisiert am 03.12.2023Lesedauer: 2 Min.
Einsatzkräfte der Feuerwehr löschen einen Brand in einem Wohnhaus in Berlin-HellersdorfVergrößern des BildesFeuerwehreinsatz: In Hellersdorf hat es am Samstag zweimal im selben Gebäude gebrannt. (Quelle: Dominik Totaro)
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Nach Bränden in einem Keller im Berliner Osten ist das Gebäude in einem schlechten Zustand. Die Polizei ermittelt wegen eines konkreten Verdachts.

In der Nacht nach dem Kellerbrand im Berliner Ortsteil Hellersdorf ist das sechsgeschossige Wohnhaus unbewohnbar. Wie ein Feuerwehrsprecher berichtete, wurden bei dem Feuer auch Versorgungsleitungen beschädigt. Am frühen Sonntagmorgen hätten Einsatzkräfte erneut Glutnester im Keller gelöscht. Nach den Aufräumarbeiten und einer letzten Kontrolle am Sonntagvormittag sei der Einsatz demnach beendet worden.

Rund 35 Bewohner des Mehrfamilienhauses an der Tangermünder Straße hatten laut Polizei am Samstag ihre Wohnungen verlassen müssen und seien vorübergehend bei Bekannten und Verwandten untergekommen. Zudem habe der Bezirk Marzahn-Hellersdorf sich zusammen mit der Hausverwaltung um weitere Unterbringungen gekümmert. Dazu, wann das Wohnhaus wieder bezogen werden kann, konnten Polizei und Feuerwehr nichts sagen.

Gebrannt hatte es im Keller des Wohnhauses am Samstagvormittag. Die Feuerwehr war vor Ort und löschte die Flammen. Als die Kriminalpolizei nach den Löscharbeiten am Nachmittag mit ihren Untersuchungen begonnen habe, hätten die Einsatzkräfte laut Polizei erneut Rauch und Brandgeruch bemerkt. Die Feuerwehr rückte wieder an. Nach Angaben der Polizei war das Feuer neu aufgeflammt. Etwa 35 Kellerverschläge seien bei dem Brand beschädigt oder komplett zerstört worden.

Bei Suche nach Personen in Wohnungen: Türen aufgebrochen

Rund 140 Kräfte waren im Einsatz, so die Feuerwehr. Sämtliche Hausbewohner seien aufgrund der erheblichen Rauchentwicklung dazu aufgefordert worden, ihre Wohnungen zu verlassen. Wie die Polizei berichtete, wurden mehrere Wohnungstüren gewaltsam geöffnet, um sicherzustellen, dass sich keine Menschen mehr in dem Haus befinden. Verletzt wurde niemand. Laut Feuerwehr ist ein Bus zum Brandort geschickt worden, in dem die Menschen vorerst unterkommen konnten.

Im Zuge der Löscharbeiten war die Tangermünder Straße nach Polizeiangaben zwischen Quedlinburger und Zerbster Straße bis zum späten Samstagabend gesperrt. Die Kripo ermittelt wegen schwerer Brandstiftung.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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