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Tierheim Berlin hofft auf Zuhause für verängstige "Schattenkatzen"


Was haben sie wohl erlebt?
Tierheim Berlin hofft auf Zuhause für sehr verängstigte Katzen

Von t-online, ksi

01.03.2024Lesedauer: 2 Min.
Die Katzen Bonsai (links) und Lollo im Tierheim Berlin: Die Katzen sind sehr verängstigt und menschenscheu.Vergrößern des BildesDie Katzen Bonsai (links) und Lollo im Tierheim Berlin: Die Katzen sind sehr verängstigt und menschenscheu. (Quelle: Tierheim Berlin)
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Zwei Katzen werden in einer Transportbox beim Tierheim Berlin abgestellt. Sie sind sehr scheu. Eine von ihnen ist krank. Gibt es Hoffnung auf ein Happy End?

Das Tierheim Berlin sucht ein Zuhause für zwei "Schattenkatzen". Das sind Katzen, von denen die Mitarbeiter nicht wissen, woher sie kommen und was sie erlebt haben. Sicher ist nur, dass sie kein sorgenfreies Leben hatten. Die Katzen, die die Pfleger Bonsai und Lollo nennen, sind "unfassbar schüchtern" und ängstlich. Von Menschen wollten sie bisher nichts wissen. Das schreibt das Tierheim Berlin in der Vermittlungsanzeige.

Die flauschigen Vierbeiner wurden von Unbekannten zusammen mit zwei weiteren Katern in Transportboxen auf dem Tierheimgelände abgestellt. Die Tierpfleger stellten fest, dass Bonsai krank ist. Ihr Schwanz ist verkürzt, sie hat eine verkrümmte Wirbelsäule, einen Beckenschiefstand und beidseitige Hüftgelenksdysplasie. Trotzdem kann sich Bonsai schnell bewegen und sogar springen. Aufgrund ihrer Erkrankung wird sie ihr Leben lang kostenlos in der Praxis des Tierheims Berlin behandelt. Welche Lebenserwartung die Katze hat, kann noch nicht verlässlich gesagt werden.

"Die Vermittlung solcher Schattenkatzen ist nicht leicht. Vielleicht werden sie nie richtig verkuschelt werden", sagen die Tierpfleger. Dennoch besteht die Hoffnung, dass sich ein oder mehrere Menschen finden, die die nötige Erfahrung, Geduld und das nötige Fingerspitzengefühl mitbringen, um den beiden Katzen doch noch ein gutes Leben zu ermöglichen: "Ob und wann sie auftauen werden – man weiß es nicht. Aber auch sie sind für ein warmes, sicheres Plätzchen dankbar."

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Viel Geduld mit "Schattenkatzen" erfordert

Das Tierheim Berlin teilte die Vermittlungsanzeige auch auf Instagram, woraufhin sich viele Menschen meldeten, die Erfahrung mit "Schattenkatzen" haben. Eine Frau berichtet, dass sie damals im Tierheim auch nur in "ein paar ängstliche Katzenaugen" geschaut habe. "Das ist jetzt 14 Jahre her und sie ist so verschmust geworden", schreibt die Frau.

Andere berichten, dass es Jahre dauern kann, bis Katzen wieder Vertrauen fassen und Streicheleinheiten zulassen. "Man braucht Geduld, Liebe und Durchhaltevermögen", heißt es in einem anderen Erfahrungsbericht.

Wer Bonsai und Lollo eine Chance geben möchte, wendet sich bitte mit einer kurzen Beschreibung der Lebensumstände an das Tierheim Berlin unter praxis@tierschutz-berlin.de. Unter Umständen können die beiden Katzen auch einzeln vermittelt werden.

Verwendete Quellen
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