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Berlin: Pro-Palästina-Protest an FU und HU – nur ein Drittel Studenten


Pro-Palästina-Proteste in Berlin
Demos an FU und HU: Nur ein Drittel waren Studenten

Von t-online, nhe

17.06.2024Lesedauer: 1 Min.
Eine Demonstrantin wird von der Polizei abgeführt (Archivbild): Viele der Protestierenden sollen gar keine Studenten sein.Vergrößern des BildesEine Demonstrantin wird von der Polizei abgeführt (Archivbild): Viele der Protestierenden sind nicht an den Unis eingeschrieben. (Quelle: IMAGO/Middle East Images)
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Im Mai löste die Polizei in Berlin mehrere Pro-Palästina-Proteste an Unis auf. Nun gibt es neue Details: Laut Senat waren viele der Demonstranten keine Studenten.

Die Pro-Palästina-Proteste an der Freien Universität (FU) und der Humboldt-Universität (HU) in Berlin wurden größtenteils nicht von eigenen Studenten dieser Häuser durchgeführt. Das teilte Berlins Wissenschaftssenatorin Ina Czyborra (SPD) laut übereinstimmender Medienberichte am Montag mit. Bei lediglich einem Drittel der Beteiligten handelte es sich demnach um Studenten der betroffenen Unis.

Zwei Drittel der Demonstranten sind laut der Angaben kein Teil der FU oder der HU. Insbesondere der "gewaltbereite, harte Kern" sei nicht an den Universitäten eingeschrieben. Czyborra beruft sich dabei auf Lageeinschätzungen von vor Ort, wie die "Berliner Zeitung" schreibt. Im Mai musste die Polizei in Berlin mehrere Besetzungen und Pro-Palästina-Kundgebungen an Universitäten auflösen.

Pro-Palästina-Demos an Unis: Polizei löste Proteste auf

Am Freitag, dem 3. Mai, kamen laut Angaben der Behörde rund 150 Personen zu einer nicht angemeldeten Kundgebung an der Humboldt-Universität zusammen. Die Protestierenden forderten einen Hörsaal als Kundgebungsort, was die Universitätsleitung nicht stattgab. Die Polizei leitete insgesamt 37 Ermittlungsverfahren ein, unter anderem wegen des Verdachts der Volksverhetzung sowie Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

Wenig später, am 7. Mai, schlugen etwa 80 bis 100 Personen ein Pro-Palästina-Protestcamp an der Freien Universität auf. Die Hochschulleitung ordnete eine Räumung an. Mehr dazu lesen Sie hier. Am 22. Mai kam es dann zu der Besetzung des Instituts für Sozialwissenschaften an der Humboldt-Universität. Pro-Palästina-Demonstranten schmierten extremistische Parolen an die Wand und randalierten. Sie sorgten für einen Schaden von 150.000 Euro.

Verwendete Quellen
  • Eigene Berichterstattung über die Pro-Palästina-Proteste an Berliner Unis
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