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Geldtransporter-Überfall bei Ikea in Berlin – Fahndung mit Hubschrauber

Täter auf der Flucht  

Geldtransporter bei Ikea in Berlin-Schöneberg überfallen

15.12.2020, 13:47 Uhr | dpa, t-online

Geldtransporter überfallen in Berlin überfalllen

Bei einem Überfall auf einen Geldtransporter in Berlin-Schöneberg haben drei Räuber am Dienstagvormittag Bargeld erbeutet. Die Verdächtigen seien in einem weißen Audi geflüchtet, sagte ein Polizeisprecher. Es werde auch mit einem Hubschrauber nach den Tätern gesucht. (Quelle: dpa)

Berlin-Schöneberg: Der Geldtransporter wurde von drei Maskierten überfallen. (Quelle: dpa)


Überfall in Berlin-Schöneberg: An einem Hintereingang einer Ikea-Filiale ist ein Geldtransporter überfallen worden. Drei Täter sind auf der Flucht.

In Berlin ist am Dienstagvormittag ein Geldtransporter überfallen worden. Nach dem Überfall an einem Hintereingang der Ikea-Filiale im Stadtteil Schöneberg seien drei Verdächtige in einem weißen Audi mit ihrer Beute geflüchtet, sagte ein Polizeisprecher. 

Wie der RBB berichtet, sollen Mitarbeiter dabei gewesen sein, Einnahmen in den Geldtransporter zu bringen, als sie von drei Männern überrumpelt wurden. Ein Sicherheitsmitarbeiter sei mit einer Waffe bedroht und angegriffen worden. Ob Schüsse gefallen sind, konnte nicht gesagt werden. Der Vorfall ereignete sich wohl um 9.30 Uhr.

Zahlreiche Einsatzkräfte, unter anderem die Spurensicherung und Ermittler des LKA, sind vor Ort. Auch ein Polizeihubschrauber ist im Einsatz. Der Verkauf bei Ikea ist jedoch nicht beeinträchtigt.

Ein Wagen der Kriminaltechnik der Polizei steht neben einem Geldtransporter hinter der Ikea-Filiale in Schöneberg: Nach bisherigen Informationen hatten mehrere Männer den Transporter überfallen. (Quelle: dpa/Paul Zinken)Ein Wagen der Kriminaltechnik der Polizei steht neben einem Geldtransporter hinter der Ikea-Filiale in Schöneberg: Nach bisherigen Informationen hatten mehrere Männer den Transporter überfallen. (Quelle: Paul Zinken/dpa)

Aufsehenerregende Überfälle in Berlin

Die Tat erinnert an mehrere ähnliche Verbrechen in Berlin diesem Jahr. Am 16. Juni überfielen Räuber einen Geldboten an einer Bank in der Detmolder Straße in Wilmersdorf. Die Täter sollen einen Geldkoffer mit einer halben Million Euro erbeutet haben.

Am 31. Juli verübten vier Räuber einen Überfall auf einen Geldboten an einer Postbank-Filiale am Hermannplatz in Neukölln. Sie versprühten Reizgas und versuchten, dem Mann Geld zu entreißen, flüchteten aber ohne Beute mit einem Auto.

Am 4. August folgte ein Überfall auf die selbe Bankfiliale in Wilmersdorf wie im Juni. Die Täter rammten mit einem Wagen ein Fenstergitter und gelangten in das Gebäude. Ein Wachmann tauchte auf, mehrere Schüsse wurden abgefeuert, der Mann wurde getroffen. Die Täter zündeten das Auto an und liefen zur nahe gelegenen Autobahn 100, wo ein Fluchtfahrzeug wartete. Am nächsten Tag sperrte die Polizei für umfangreiche Fahndungsmaßnahmen mit speziellen Spürhunden die Stadtautobahn.

Gefasst wurden die Täter bisher nicht. Die Polizei verwies immer wieder auf unterschiedliche Vorgehensweisen bei den Taten, prüfte jedoch mögliche Zusammenhänge. Außerdem ermittelte sie, ob Spuren oder Hinweise zu kriminellen Mitgliedern arabischstämmiger Clans führen, die in den vergangenen Jahren mehrfach Überfälle auf Geldtransporte und Kaufhäuser und Einbrüche in Banken verübten.

Verwendete Quellen:

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