• Home
  • Regional
  • Berlin
  • Wegen Kälteeinbruchs: Berlins größtes Obdachlosencamp geräumt


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextSchauspielerin stirbt nach UnfallSymbolbild für einen TextPolizei ruft RKI zu Einsatz in BerlinSymbolbild für ein VideoAttentat: Rushdie verliert wohl Auge Symbolbild für einen TextErfolg für Joe Biden in US-KongressSymbolbild für einen TextSpielabbruch in der Regionalliga-WestSymbolbild für einen TextFlugzeuge kollidieren – zwei ToteSymbolbild für einen TextFischsterben: Mitarbeiter gefeuertSymbolbild für einen TextEx-Bayern-Star darf doch spielenSymbolbild für ein VideoKreml-Truppe zeigt miserable AusstattungSymbolbild für einen TextLkw-Fahrer fleht auf A40 um HilfeSymbolbild für einen TextMann sperrt sich aus Wohnung aus – totSymbolbild für einen Watson TeaserARD-Schauspielerin teilt Oben-ohne-FotoSymbolbild für einen TextÜberbein behandeln

Größtes Obdachlosencamp in Berlin geräumt

Von dpa
Aktualisiert am 06.02.2021Lesedauer: 2 Min.
Ein Lager von einem Obdachlosen an der Friedrichstraße (Symbolbild): Das größte Obdachlosencamp der Stadt musste geräumt werden.
Ein Lager von einem Obdachlosen an der Friedrichstraße (Symbolbild): Das größte Obdachlosencamp der Stadt musste geräumt werden. (Quelle: Paul Zinken/dpa-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

In Berlin wird am Wochenende ein extremer Kälteeinbruch erwartet. Deshalb wurde das größte Obdachlosencamp der Stadt geräumt. "Leib und Leben" der Bewohner können nicht mehr gewährleistet werden.

Angesichts des erwarteten Kälteeinbruchs wurde Berlins größtes Obdachlosencamp an der Rummelsburger Bucht in der Nacht aufgelöst. "Wegen des Wetters mit Kälte, Schnee und Feuchtigkeit ist die Lage sehr bedrohlich, wir können nicht mehr gewährleisten, dass Leib und Leben für die Menschen hier gesichert sind", sagte Kevin Hönicke (SPD), stellvertretender Bezirksbürgermeister von Berlin-Lichtenberg. In Zusammenarbeit mit dem Senat sei eine Unterkunft für 100 Menschen gefunden worden – eine Traglufthalle, die schon oft für Obdachlose genutzt worden sei.

Auf der Brache an der Spree-Bucht leben die Menschen in Zelten und anderen Unterkünften. Bei der Obdachlosenzählung in Berlin vor einem Jahr war es der Ort mit den meisten Obdachlosen: 81. Dahinter folgte die Gegend am Bahnhof Zoo mit 71 im Freien lebenden Menschen. Am Donnerstag seien an der Rummelsburger Bucht 40 bis 50 Zelte gezählt worden, sagte Hönicke. Das Areal ist Bauland. Dort sollen Wohnungen und die Touristen-Attraktion "Coral World" entstehen.

Weitere Unterkünfte für Obdachloses bereitgestellt

Auch in einem Hostel an der Boxhagener Straße in Friedrichshain stehen ab Samstag 18.00 Uhr 100 Betten Tag und Nacht zur Verfügung, wie die Senatsverwaltung für Gesundheit am Freitagabend mitteilte. Zudem öffnet am Sonntag auf dem Gelände der früheren Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik in Reinickendorf eine Einrichtung mit 100 Plätzen. Die Anzahl soll ab Dienstag auf 200 erhöht werden.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Durchsuchung von Trump-Anwesen auch wegen Spionageverdachts
Ex-US-Präsident Trump: Der Republikaner bestreitet vehement alle Vorwürfe gegen ihn.


Ein Hostel an der Köpenicker Straße in Kreuzberg erhöht seine Kapazität von 100 Plätzen um weitere 20, darunter auch für obdachlose Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer.

Kältebusse und Sozialarbeiter im Einsatz

Laut Deutschem Wetterdienst sollen die Temperaturen am Wochenende tagsüber auf bis zu minus acht Grad sinken, die Nächte sollen noch kälter werden.

Laut Mitteilung gibt es in den Einrichtungen der Kältehilfe aktuell 1090 Notübernachtungsplätze. In der vergangenen Woche seien davon 121 frei geblieben. In der Stadt sind demnach auch fünf Busse mit Sozialarbeitern unterwegs, um obdachlose Menschen zu unterstützen und sie in Einrichtungen zu bringen.

Wer vermute, dass eine Person unter Kälte leidet, sollte diese höflich ansprechen und fragen, ob sie Hilfe annehmen will, hieß es. Besonders im Winter könne es lebensgefährlich werden, auf der Straße zu schlafen. "Sehen Sie bitte nicht weg, wenn Sie eine Erfrierungsgefahr vermuten", bat die Senatsverwaltung die Einwohner. Gewählt werden sollten in solchen Fällen die Notnummern 110 (Polizei) oder 112 (Feuerwehr/Rettungsdienst).

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
SPD

t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website