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Berlin: Beatrix von Storch und Georg Pazderski kandidieren für AfD-Landesvorsitz

Doppelspitze in Berlin?  

Von Storch und Pazderski kandidieren für AfD-Landesvorsitz

04.03.2021, 14:08 Uhr | t-online

Berlin: Beatrix von Storch und Georg Pazderski kandidieren für AfD-Landesvorsitz. Georg Pazderski und Beatrix von Storch: Die beiden AfD-Politiker kandidieren gemeinsam für den Landesvorsitz in Berlin. (Quelle: imago images/Metodi Popow/Archivbild)

Georg Pazderski und Beatrix von Storch: Die beiden AfD-Politiker kandidieren gemeinsam für den Landesvorsitz in Berlin. (Quelle: Metodi Popow/Archivbild/imago images)

Seit über einem Jahr wird die Berliner AfD vom Notvorstand um den Vorsitzenden Nicolaus Fest geführt. Nun wollen Beatrix von Storch und Georg Pazderski gemeinsam die Leitung des Landesverbandes übernehmen.

Die stellvertretende Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion, Beatrix von Storch, und Georg Pazderski, Vorsitzender der AfD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, kandidieren auf dem Landesparteitag gemeinsam für den Landesvorsitz der Berliner AfD. Auf dem Delegiertenparteitag am 13. und 14. März im brandenburgischen Paaren im Glien (Havelland) stellen sie sich für das Amt zur Wahl, wie die 49-Jährige am Donnerstag auf Facebook mitteilte. 

Die Berliner AfD wird seit Januar 2020 von einem Notvorstand rund um den Vorsitzenden Nicolaus Fest geführt. Schon im vergangenen Jahr sollte eigentlich ein regulärer Vorstand gewählt werden. Die AfD musste entsprechende Parteitage jedoch immer wieder verschieben, wie der RBB berichtet. Im Februar habe der Europa-Abgeordnete Fest dann angekündigt, nicht mehr für den Landesvorsitz kandidieren zu wollen. Er sehe sich nicht in der Lage, einen Doppelwahlkampf für die Bundestags- und die Abgeordnetenhauswahl zu führen, erklärte er.

Spitze gegen Verfassungsschutz

In ihrem Posting dankte von Storch dem Vorsitzendes des Notvorstandes, Nicolaus Fest, für seine Arbeit. Die ungeklärte Lage an der Spitze des Berliner AfD-Landesverbandes habe zu Recht für einige Unsicherheit gesorgt. Angesichts zweier bevorstehender Wahlkämpfe könnten und wollten sie und Pazderski sich nicht der Verantwortung entziehen und daher gemeinsam auf dem nächsten Parteitag antreten, erklärte sie.

"Die Berliner AfD hat seit ihrem Bestehen große Erfolge bei den Wahlen zur Abgeordnetenhauswahl und zur Bundestagswahl erreicht", erklärte die AfD-Politikerin. An diese wolle man auch im Jahr 2021 anknüpfen. "Unter den Rahmenbedingungen von Corona, dem politischen Missbrauch des VS und wachsender linksextremer Übergriffe erfordert das eine große gemeinsame Anstrengung", schrieb von Storch mit Blick auf die Entscheidung des Verfassungsschutzes, die gesamte AfD als rechtsextremen Verdachtsfall einzustufen.

Beatrix von Storch gilt dem RBB-Bericht zufolge als designierte Spitzenkandidatin der Berliner AfD für die Bundestagswahl im September. Bevor die Listenaufstellung erfolgen kann, muss die Partei jedoch zunächst einen neuen Landesvorstand wählen.

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