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Berlin: Panda Pit wurde in der Charité untersucht

Gutes Ergebnis  

Panda Pit wurde in der Berliner Charité untersucht

26.03.2021, 12:55 Uhr | dpa

Berlin: Panda Pit wurde in der Charité untersucht . Ärzte untersuchen Zoo-Panda Pit in der Berliner Charité. Der Bär hatte vor kurzem Krampfanfälle.  (Quelle: dpa/2021 Zoo Berlin)

Ärzte untersuchen Zoo-Panda Pit in der Berliner Charité. Der Bär hatte vor kurzem Krampfanfälle. (Quelle: 2021 Zoo Berlin/dpa)

Experten der Berliner Charité haben einen ungewöhnlichen Patienten untersucht: Zoo-Panda Pit. Der Bär hatte vor Kurzem Krampfanfälle. Experten aus der Human- und Tiermedizin schlossen einige Ursachen aus.

Am Dienstag wurde der einjährige Panda Pit aus dem Berliner Zoo in der Charité untersucht. Dazu kam in der Klinik ein MRT-Gerät zum Einsatz, das üblicherweise der Schlaganfallforschung dient. Das Tier litt seit Kurzem an Krampfanfällen. "Glücklicherweise konnten keine Anzeichen für eine Erkrankung gefunden werden", erklärte der Radiologe Jochen Fiebach am Freitag in einer Mitteilung des Berliner Zoos.

Was den Mediziner bei der Untersuchung des Bären-Kopfes überraschte: "So eine ausgeprägte Kiefer-Muskulatur haben wir bei unseren Untersuchungen wirklich noch nie zu sehen bekommen." Die Beißkraft gelte als eine der stärksten im Tierreich, hieß es.

Keine Ursache für Anfälle festgestellt

Krampfanfälle können laut Zoo unterschiedliche Ursachen haben, die sich nicht immer eindeutig feststellen lassen. Pit sei nun wieder mit seiner Familie vereint. Der Zoo habe natürlich weiterhin ein wachsames Auge auf ihn, erklärte Direktor Andreas Knieriem.

Die Geburt der Pandas Pit und Paule, die erste in einem deutschen Zoo, war 2019 eine Sensation. Die Tiere sind sehr selten. Laut Zoo gab es laut der letzten Zählung nur noch etwa 1.860 ausgewachsene Große Pandas in ihrem natürlichen Lebensraum. Die Nachzucht ist schwierig. Pandas sind nicht nur Einzelgänger, sondern auch ausgesprochene Sex-Muffel. Nur an rund drei Tagen im Jahr besteht überhaupt Chance auf Nachwuchs.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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