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FC Augsburg im "Flow": Spekulationen um Khedira

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FC Augsburg im "Flow": Spekulationen um Khedira

09.04.2021, 06:16 Uhr | dpa

FC Augsburg im "Flow": Spekulationen um Khedira. Rani Khedira

Augsburgs Rani Khedira gestikuliert. Foto: Tom Weller/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Heiko Herrlich will ja eigentlich seine gesamte Aufmerksamkeit nur der Vorbereitung des FC Augsburg und dem nächsten Gegner schenken. Vor dem vermeintlichen Selbstläufer am Sonntag (15.30 Uhr/Sky) in der Fußball-Bundesliga bei So-gut-wie-Absteiger FC Schalke 04 muss sich der Trainer der Fuggerstädter aber auch mit einer Personalie befassen: Was macht Rani Khedira im Sommer?

Der defensive Mittelfeldspieler hat dem "Kicker" zufolge Gespräche mit dem 1. FC Union Berlin geführt, diese seien weit fortgeschritten. Der jüngere Bruder von 2014er Sami Khedira spielt seit vier Jahren für die Augsburger und sein Vertrag läuft im Sommer aus. Nicht nur dieser Fakt macht ihn für andere Vereine interessant.

Augsburgs Manager Stefan Reuter hatte am Wochenende selbst eingeräumt, mit dem 27-Jährigen noch keine Gespräche über eine Vertragsverlängerung geführt zu haben. Vielleicht wechselt der frühere Leipziger also in die Hauptstadt, wo sein älterer Bruder seit der Rückrunde bei Hertha BSC angestellt ist.

"Ich weiß, dass Rani immer, egal wie, sehr professionell mit allen Dingen umgeht. Falls es so wäre, dann weiß ich, dass er uns am Sonntag zu 100 Prozent helfen und professionell damit umgehen wird", sagte Herrlich am Freitag und erklärte dann auf erneute Nachfrage: "Wir haben nicht miteinander darüber geredet."

Herrlich will auch lieber über das unmittelbar Sportliche sprechen. Nach drei Siegen in den vergangenen fünf Spielen könnten die Augsburger auf Schalke den Klassenerhalt schon fast perfekt machen. "Wir haben einen positiven Flow und wollen den beibehalten", befand Herrlich. Nach dem 27. Spieltag haben die Augsburger 22 Punkte mehr als die Königsblauen im Tabellenkeller, neun Punkte beträgt der Vorsprung auf Relegationsplatz 16.

In der letzten Saison habe man "bis zum Schluss zittern" müssen, erinnerte Rechtsverteidiger Raphael Framberger. "Wenn wir die letzten Spiele positiv gestalten, ist es unser Anspruch, dass wir nach oben kommen und nicht schauen, dass wir uns ins Ziel retten."

Ob Ruben Vargas dabei sein kann, ist noch nicht ganz sicher. Der Schweizer habe sich eine kleine Verletzung im Training zugezogen, berichtete Herrlich. Seine Magen-Darm-Probleme habe Vargas aber überstanden. "Da hoffen wir, dass uns Ruben Richtung Wochenende wieder voll zur Verfügung stehen wird", sagte Herrlich.

Vargas war vor einer Woche beim 2:1 gegen die TSG 1899 Hoffenheim mit einem Tor und einer Vorlage der Matchwinner. Der 22-Jährige musste aber wegen Magen-Darm-Beschwerden zur Halbzeit entkräftet in der Kabine bleiben.

Gegen Schalke will Herrlich wieder Vollgas sehen. "Das ist eine ganz undankbare Aufgabe, weil natürlich jeder im Umfeld erwartet, dass wir im Vorbeigehen" gewinnen, warnte er. "Genau da ist auch die Gefahr, dass man Schalke erstmal unterschätzt."

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