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Tempelhof schließt: Berliner Impfzentren bieten ab Freitag "Spontan-Impfungen" an

Tempelhof schließt  

Impfzentren bieten ab Freitag "Spontan-Impfungen" an

20.07.2021, 14:50 Uhr | t-online, dpa

Tempelhof schließt: Berliner Impfzentren bieten ab Freitag "Spontan-Impfungen" an. Ein Banner weist den Weg zum Impfzentrum Tempelhof (Archivbild): Monatelang wurde hier gegen Corona geimpft – damit ist nun Schluss.  (Quelle: imago images/Stefan Zeitz)

Ein Banner weist den Weg zum Impfzentrum Tempelhof (Archivbild): Monatelang wurde hier gegen Corona geimpft – damit ist nun Schluss. (Quelle: Stefan Zeitz/imago images)

Stück für Stück sollen die Berliner Impfzentren vom Netz gehen. Das Impfzentrum Tempelhof schließt als erstes für Impfwillige. Andere bieten zunächst noch "Spontan-Impfungen" an. 

Einige Corona-Impfungen werden noch verabreicht, dann schließt das Impfzentrum Tempelhof am Dienstag seine Tore. In dem ehemaligen Flughafen war Anfang März das letzte der sechs Berliner Impfzentren eröffnet worden – nun geht es als erstes wieder vom Netz. Rund 175.000 Impfungen mit den Wirkstoffen von Astrazeneca und Moderna wurden hier in den vergangenen Monaten verabreicht, wie der RBB berichtet. 

Bis Ende August sollen demnach auch das Velodrom, die Arena und das Erika-Heß-Eisstadion schließen. Im ehemaligen Flughafen Tegel und in der Messe soll noch bis Ende September geimpft werden. Für Tegel gibt es laut Gesundheitsverwaltung die Möglichkeit einer weiteren Verlängerung. Zweitimpfungen werden in den noch geöffneten Standorten durchgeführt. 

Zunächst sollen in drei Berliner Impfzentren aber ab Freitag noch "Spontan-Impfungen" angeboten werden. Das teilte die Gesundheitsverwaltung am Dienstag mit. Corona-Impfungen seien dann zwischen 14 und 17 Uhr ohne Terminvereinbarung möglich. Das Angebot sei zunächst voraussichtlich für vier bis sechs Wochen für die Impfzentren in Tegel, auf dem Messegelände in Charlottenburg und im Erika-Heß-Eisstadion in Wedding geplant. Dort soll nach Angaben der Gesundheitsverwaltung jeweils der Moderna-Impfstoff zum Einsatz kommen.

Mehr Impfungen in Arztpraxen und bei mobilen Angeboten

Mit sinkender Nachfrage soll sich das Impfen in Berlin zunehmend auf Arztpraxen und mobile Angebote verlagern – auch um die hohen Betriebskosten der Impfzentren einzusparen. Angebote wie die Drive-in-Impfstation auf dem Ikea-Parkplatz in Lichtenberg waren zuletzt gut angenommen worden.

In Berlin erhielten laut Impfdashboard des Bundesministeriums für Gesundheit bislang 58,9 Prozent der Bürger mindestens eine Corona-Impfung (Stand 19. Juli). 45,8 Prozent gelten als vollständig geimpft. 

Verwendete Quellen:

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