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Corona in Berlin: Datenpanne nach Fetischparty – Bezirksamt enttarnt Berghaingäste

Datenpanne in Friedrichshain-Kreuzberg  

Bezirksamt enttarnt Teilnehmer von Fetischparty im Berghain

29.10.2021, 13:59 Uhr | t-online, ASS

Corona in Berlin: Datenpanne nach Fetischparty – Bezirksamt enttarnt Berghaingäste. Das Berghain in Berlin-Friedrichshain (Archivbild): Auf einer Fetischparty nahmen mehrere Corona-infizierte Feiernde teil. (Quelle: imago images/Stefan Zeitz)

Das Berghain in Berlin-Friedrichshain (Archivbild): Auf einer Fetischparty nahmen mehrere Corona-infizierte Feiernde teil. (Quelle: Stefan Zeitz/imago images)

Erneut ist es bei einer Party im Berliner Technoklub Berghain zu Corona-Infektionen gekommen. Bei der Kontaktnachverfolgung outete das Bezirksamt durch eine Panne die Teilnehmer der Sexfeier.

Peinliche Datenpanne des Bezirksamts Friedrichshain-Kreuzberg: Nach mehreren Corona-Fällen bei einer Sexparty im berühmten Berliner Technoklub Berghain ist der Behörde ein Fehler bei der Kontaktnachverfolgung unterlaufen.

Die Beamten hatten Gäste, die an der Veranstaltung "Friday Fuck 2-4-1" am 15. Oktober teilgenommen hatten, über einen offenen Mailverteiler kontaktiert – so erhielt jeder der Partygäste die Kontaktdaten der anderen Fetisch-Fans, mit denen man sich auf der Sexfeier womöglich nicht nur unterhalten hatte.

Mit der Nachricht wollte das Bezirksamt die Partygäste eigentlich nur über die Corona-Fälle auf der Sexfeier im Rahmen der Reihe "lab.oratory"  informieren und bitten, sich testen zu lassen. Die Partys in dem Schwulenclub "lab.oratory" finden im Keller des geräumigen Berghain-Komplexes statt. Mehrere Medien hatten zuvor über die Datenpanne berichtet. 

Berlin: Bezirksamt entschuldigt sich für Berghain-Panne

Eine Sprecherin des Bezirksamts Friedrichshain-Kreuzberg sagte der "Berliner Morgenpost": "Dafür möchten wir uns in aller Form bei den betroffenen Personen entschuldigen." Die Kontaktnachverfolgung werde durch die steigenden Fallzahlen bei weitgehenden Lockerungen der Corona-Maßnahmen immer schwieriger.

"Die Beschäftigten stehen unter einem hohen Druck. Der Datenschutz muss natürlich trotzdem gewahrt bleiben. Als Konsequenz haben wir unsere Abläufe dahingehend angepasst, dass so ein Vorfall technisch nicht mehr möglich ist", versprach die Sprecherin.

Schon in der Vergangenheit war es nach Partys im Berghain zu Corona-Ausbrüchen gekommen. Alle Feiern in dem Technoklub finden mit der 2G-Regel statt. Gäste müssen im Vorfeld somit nachweisen, dass sie vollständig gegen Corona geimpft oder von einer Infektion genesen sind und ihre Kontaktdaten angeben. 

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