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Saar-MP Hans: Treffen der Ministerpräsidenten zu Corona

Von dpa
24.11.2021Lesedauer: 2 Min.
Tobias Hans
Tobias Hans, Landesvorsitzender der saarländischen CDU und Saarlands Ministerpräsident. (Quelle: Uwe Anspach/dpa/Bildarchiv/dpa-bilder)
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Der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) hat angesichts der sich verschärfenden Corona-Lage rasche Beratungen der Ministerpräsidenten über einheitlich strengere Regeln gefordert. "Wir müssen die drohende Überlastung des Gesundheitswesens mit aller Macht verhindern und dürfen nicht bis zum 9. Dezember warten, um die Lage zu analysieren", sagte Hans am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. "Wir müssen jetzt besprechen, wie wir uns neue Luft in dieser Phase der Pandemie verschaffen können - durch einheitlich strengere Maßnahmen mit klaren Regeln für Hotspots und einer massiven Entlastungsoffensive für das Gesundheitssystem." Beratungen sollten am besten noch diese Woche stattfinden.

Die Corona-Lage spitze sich dramatisch zu, warnte Hans. "Wir haben bundesweite Hochinzidenzen und eine Krise von nationalem Ausmaß." Das zeige sich auch daran, dass am Mittwoch erstmals im Saarland Covid-Patienten aus anderen Bundesländern aufgenommen werden müssten. Die Runde der Ministerpräsidenten mit der geschäftsführenden Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte sich in der vergangenen Woche darauf geeinigt, die aktuellen Maßnahmen gegen die Corona-Krise bei der nächsten regulären Ministerpräsidentenkonferenz am 9. Dezember zu evaluieren.

Die Zahl der binnen eines Tages ans Robert Koch-Institut (RKI) übermittelten Corona-Neuinfektionen hatte am Mittwoch mit 66 884 einen Höchststand erreicht. Zudem stieg die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz nach Angaben des RKI vom frühen Mittwochmorgen erstmals seit Beginn der Pandemie über 400.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Mittwoch mit 5,74 an (Dienstag: 5,60). Der Wert spielt eine wesentliche Rolle für die Beurteilung des Infektionsgeschehens. Bei Überschreitung der Grenzwerte 3, 6 und 9 in den Bundesländern können dort jeweils schärfere Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie verhängt werden.

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