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Investitionsbank erwartet kräftiges Wirtschaftswachstum

Von dpa
27.12.2021Lesedauer: 2 Min.
Berlin - Potsdamer Platz und City West
Blick auf den Potsdamer Platz. (Quelle: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa/dpa-bilder)
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Die Berliner Wirtschaft ist nach dem Corona-Einbruch laut der Investitionsbank Berlin (IBB) wieder auf Wachstumskurs eingeschwenkt. Die IBB erwartet, dass in der Hauptstadt das Bruttoinlandsprodukt im nächsten Jahr um etwa vier Prozent zulegen wird - nach einem Anstieg von knapp drei Prozent in diesem Jahr. Voraussetzung ist jedoch, dass die neue Corona-Variante Omikron rasch eingedämmt werden kann, wie die landeseigene Förderbank am Montag mitteilte.

Im vergangenen Jahr war die Berliner Wirtschaft wegen der Corona-Pandemie noch um 3,3 Prozent geschrumpft. Die Erwartungen der IBB für Berlin liegen über den Prognosen der Bundesregierung für Gesamtdeutschland.

Der Aufschwung macht sich den Angaben zufolge auf dem Arbeitsmarkt deutlich bemerkbar. Binnen eines Jahres sei die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ein weiteres mal um rund 50.000 gestiegen, auf nun 1,61 Millionen. Starke Zuwächse gebe es in der Digitalwirtschaft und bei wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen.

"Das stabile Fundament der Berliner Wirtschaft bleibt eine hoch spezialisierte und exportorientierte Industrie, und eine dynamische Digitalwirtschaft", begründete IBB-Chef Hinrich Holm den positiven Ausblick. "Auch die Auftragsbestände in der Bauindustrie befinden sich auf einem 20-jährigen Rekordhoch." Neue Einschränkungen in der Panemie, der Fahkräftemangel sowie Liefer- und Materialengpässe belasteten hingegen die Wirtschaft.

Die Umsätze der Berliner Industrie haben nach Angaben der Bank das Vor-Corona-Niveau bereits überschritten. "Dank eines starken Aufschwungs in den USA und China ist "Made in Berlin" international wieder gefragt", hieß es. Dagegen treffe die Krise das Gastgewerbe mit Wucht.

Auf dem Bau wird es für die Firmen schwieriger, die vielen Aufträge abzuarbeiten. Es fehlen zum Teil Fachkräfte und Baumaterial, wie die Investitionsbank feststellte. Sie betont: "Auch wenn der Druck auf den Wohnungsmarkt aufgrund der Corona-Pandemie kurzzeitig nachgelassen hat, die aufgelaufene Bedarfslücke ist weiterhin nicht geschlossen und Neubau dringend notwendig."

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