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CDU fordert klare Vorgaben f├╝r Schulen bei Personalnot

Von dpa
20.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Schule
Ein Stuhl steht in einem Klassenzimmer auf dem Tisch. (Quelle: Marijan Murat/dpa/Symbolbild/dpa-bilder)
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Die Berliner CDU hat vom Senat klare Vorgaben f├╝r Schulen f├╝r den Fall gefordert, dass wegen der Corona-Pandemie deutlich mehr Lehrkr├Ąfte ausfallen sollten. "Bildungssenatorin Busse muss ihre bisherige Strategie der aktuellen Pandemielage anpassen. Sie darf Eltern, Lehrer und Sch├╝ler nicht l├Ąnger allein lassen", sagte die bildungspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus, Katharina G├╝nther-W├╝nsch, am Donnerstag. "Berlins Schulen brauchen klare und verbindliche Vorgaben, wie sie angesichts zunehmender Personalnot den Unterricht aufrecht erhalten sollen." Das Ziel m├╝sse sein: so viel Einschr├Ąnkungen und Ma├čnahmen wie n├Âtig, so viel Schule wie m├Âglich.

G├╝nther-W├╝nsch kritisierte, der Stufenplan f├╝r die Berliner Schulen sei dringend ├╝berarbeitungsw├╝rdig. Er bilde nicht die aktuelle Entwicklung des Infektionsgeschehens ab. Damit der Schulbetrieb weiter m├Âglich bleibe, schl├Ągt die CDU-Bildungsexpertin vor, einzelne F├Ącher, vor allem im Wahlpflichtbereich, derzeit nicht zu unterrichten. Au├čerdem forderte G├╝nther-W├╝nsch t├Ągliche Schnelltests f├╝r Sch├╝lerinnen, Sch├╝ler und Lehrkr├Ąfte - derzeit sind drei Tests pro Woche Standard. "Ein Aussetzen der Pr├Ąsenzpflicht kann und darf nur ein letztes Mittel sein", so die CDU-Abgeordnete.

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hatte vom Senat am Dienstag eine Strategie zum Umgang mit der pandemiebedingten Personalnot an Schulen gefordert. Die GEW verlangt, die Bildungsverwaltung solle Mindestanforderungen in Bezug auf die Stundentafel und die Bildungsinhalte f├╝r den Fall definieren, dass wegen Personalausfalls das Pr├Ąsenzangebot reduziert werden m├╝sse.

Ein Sprecher der Bildungsverwaltung hatte den Vorwurf der GEW zur├╝ckgewiesen, es werde nicht genug getan. Die Schulen seien schon vor Weihnachten darauf hingewiesen worden, dass sie in Abstimmung mit der Schulaufsicht Gegenma├čnahmen ergreifen k├Ânnten, wenn vor dem Hintergrund der Pandemielage viel Personal fehle.

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