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Prozess gegen Berliner Clanchef: Weitere Rapper als Zeugen

Von dpa
26.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Fortsetzung Prozess gegen Clan-Chef
Arafat A.-Ch. kommt zu einem Gerichtssaal im Kriminalgericht Moabit. (Quelle: Paul Zinken/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild/dpa-bilder)
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Berlin (dpa/bb) ÔÇô Mit einem Musiker im Zeugenstand ist der Prozess gegen Clanchef Arafat A.-Ch. und drei seiner Br├╝der um mutma├čliche Straftaten zum Nachteil von Rapper Bushido fortgesetzt worden. Der Berliner Rapper Ali Bumaye erkl├Ąrte am Mittwoch vor dem Landgericht der Hauptstadt, er k├Ânne zu den Vorw├╝rfen nichts sagen. "Ich war nicht dabei, Spekulationen sind Quatsch", sagte der 37-J├Ąhrige. Es gebe "viel hei├če Luft".

Als weiterer Zeuge sollte der Rapper Fler befragt werden. Der 39-J├Ąhrige wurde jedoch nicht in das Gerichtsgeb├Ąude gelassen ÔÇô wegen der geltenden Corona-Regeln, hie├č es am Rande. Der Musiker, der mit b├╝rgerlichem Namen Patrick Losensky hei├čt, sei zu einem Testzentrum geschickt worden. Nach einer l├Ąngeren Pause teilte der Vorsitzende Richter mit: "Die Vernehmung kann heute nicht stattfinden."

Im Kriminalgericht gilt die 3G-Regel. Besucherinnen und Besucher sowie Verfahrensbeteiligte m├╝ssen nachweisen, dass sie mindestens zweimal gegen das Coronavirus geimpft, von einer Infektion genesen sind oder einen negativen Antigentest beziehungsweise PCR-Test haben. Ein neuer Termin f├╝r die Befragung von Fler wurde noch nicht genannt. Die Freundschaft zwischen Fler und Bushido ist vor Jahren in die Br├╝che gegangen.

Bushido, b├╝rgerlich Anis Ferchichi, und der 45-j├Ąhrige Arafat A.-Ch., Chef einer bekannten arabischst├Ąmmigen Gro├čfamilie, galten als Partner im Musikgesch├Ąft. Laut Anklage soll es zu Straftaten gekommen sein, nachdem Bushido 2017 die Gesch├Ąftsbeziehungen aufgel├Âst hatte. Arafat A.-Ch. als langj├Ąhriger Manager habe dies nicht akzeptieren wollen und von dem Musiker eine Millionen-Zahlung und Beteiligung an dessen Musikgesch├Ąften f├╝r 15 Jahre verlangt.

Der 43-j├Ąhrige Bushido soll im Dezember 2017 und Januar 2018 bedroht, beschimpft, eingesperrt und mit einer Wasserflasche sowie einem Stuhl attackiert worden sein. Die Anklage lautet unter anderem auf versuchte schwere r├Ąuberische Erpressung, Freiheitsberaubung und gef├Ąhrliche K├Ârperverletzung.

Ali Bumaye sagte weiter, sein Cousin Arafat A.-Ch. habe zu ihm gesagt, die Vorw├╝rfe w├╝rden nicht stimmen. Er selbst habe sich mit Bushido "eigentlich gut verstanden, dann hat er mich beleidigt". Der Prozess wird am 9. Februar fortgesetzt.

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