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Verdi-Warnstreiks bei der Postbank in NRW


Gewerkschaften
Verdi-Warnstreiks bei der Postbank in NRW

Von dpa
19.02.2024Lesedauer: 2 Min.
PostbankVergrößern des BildesEin Schild mit dem Logo der Postbank ist an der Fassade einer Bankfiliale angebracht. (Quelle: Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa/dpa-bilder)
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Die Postbank gehört schon lange zur Deutschen Bank, so wirklich glücklich geworden ist das Frankfurter Geldhaus nie mit dem Geschäftszweig der früheren Bundespost. Nun gibt es Streit über Entgelte.

Der Tarifkonflikt bei der Postbank hat am Montag zu Arbeitsniederlegungen in NRW geführt. Die Gewerkschaft Verdi hatte zum Warnstreik aufgerufen, die Beteiligung an den Postbank-Standorten Bonn und Köln war nach Angaben der Arbeitnehmerorganisation hoch. "Die Menschen sind sauer", sagte der zuständige Gewerkschaftssekretär Roman Eberle. "Obwohl die jüngsten Geschäftszahlen zeigen, dass faire Tariferhöhungen möglich sind, ist der Arbeitgeber aktuell nicht bereit, auf unsere Forderungen einzugehen." Es sei an der Zeit, die inflationsbedingten Reallohn-Verluste der vergangenen Jahre auszugleichen.

Die Postbank gehört zur Deutschen Bank. Verdi fordert für etwa 12.000 Beschäftigte, die einen Postbank-Tarifvertrag haben, 15,5 Prozent mehr Geld, und zwar mindestens 600 Euro pro Monat. Zudem setzt sich die Gewerkschaft dafür ein, den Kündigungsschutz bis Ende 2028 zu verlängern.

Die Gewerkschaft rechnete am Montag mit streikbedingten Verzögerungen in der Kreditbearbeitung, beim Zahlungsverkehr und bei Dienstleistungen rund um das Konto. Von der Deutschen Bank hieß es allerdings, man sei auf die Streikmaßnahmen vorbereitet und habe "entsprechende Vorkehrungen getroffen, um den regulären Betrieb sicherzustellen".

Nach den eintägigen Arbeitsniederlegungen in Bonn und Köln geht der Ausstand noch diese Woche planmäßig weiter: Am Mittwoch sollen Sachbearbeitungsbüros der Postbank in Essen und Dortmund sowie die DB-Tochtergesellschaft PCC Services GmbH in Essen bestreikt werden. Die Tarifparteien wollen sich am kommenden Montag zur nächsten Verhandlungsrunde in Frankfurt am Main treffen.

Bei einem anderen Thema hatten sich die Tarifparteien schon kurz vor Weihnachten geeinigt: Der Kündigungsschutz, der Ende Januar ausgelaufen wäre, wurde verlängert. Die Deutsche Bank sicherte zu, bis Ende September 2024 auf betriebsbedingte Kündigungen für Tarifmitarbeiter im Bereich ihrer Privatkundenbank in Deutschland zu verzichten. Die Gewerkschaften hatten in dieser Frage Druck gemacht, nachdem das Geldhaus Ende Oktober angekündigt hatte, bis Mitte 2026 bis zu 250 der 550 Postbank-Filialen zu schließen und dabei auch Personal abzubauen.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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