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Bremerhaven: "Geheimes" Kriegsschiff unterwegs nach Ägypten


Unter strenger Geheimhaltung
Bau in Bremerhaven: Kriegsschiff auf dem Weg nach Ägypten

Von t-online, stk

Aktualisiert am 19.12.2023Lesedauer: 2 Min.
imago 81739846Vergrößern des BildesFregatte vom Typ Meko-200 (Archivfoto): Unbestätigten Medienberichten zufolge kostet ein Schiff der Art etwa 500 Millionen Euro. (Quelle: STAR-MEDIA/imago-images-bilder)
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Alles lief ganz geheim, Öffentlichkeit war nicht erlaubt: Von Bremerhaven aus macht sich nun ein millionenschweres Kriegsschiff nach Ägypten auf.

Ein Milliardenauftrag, von dem die Öffentlichkeit am besten nicht viel mitbekommen soll: Unter strengen Sicherheitsauflagen und ausschließlich mit Gästen aus der Marinewelt ist am Freitag das Kriegsschiff "Al-Qadeer" von Bremerhaven aus in Richtung Ägypten gestartet. Das berichten mehrere Medien übereinstimmend.

Gebaut wurde das Schiff, das zur Fregatten-Klasse "Meko-200" gehört, bei der Rönner-Werft in Bremerhaven. Ausgeliefert wurde es von Thyssenkrupp Marine Systems (TKMS). In den vergangenen Wochen und Monaten war das Schiff viel herumgekommen und musste sich an verschiedenen Standorten unterschiedlichen Prüfungen unterziehen. Wie unter anderem das Schiffsmonitoring-System "vesselfinder.com" zeigt, war die "Al-Qadeer" vor kurzem in Wilhelmshaven, bevor es den Hafen in Bremerhaven ansteuerte. Noch vor einigen Monaten machte die Fregatte auch in Kiel Halt.

Schiff mit spezieller Tarnfähigkeit

Offiziell sind die Kosten für ein solches Schiff nicht bekannt. Unbestätigten Medienberichten zufolge soll die "Al-Qadeer" jedoch etwa 500 Millionen Euro gekostet haben. Das berichtete unter anderem die "Welt" und das Portal "weser-maritime-news.de". Insgesamt ist es das dritte von insgesamt vier Kriegsschiffen, die Thyssenkrupp an Ägypten ausliefert. Zuvor wurden bereits die "Al-Qahhar" sowie die "Al-Aziz" fertig gebaut und übergeben. Jedes der Schiffe soll etwa 500 Millionen Euro gekostet haben.

An der Übergabezeremonie nahmen laut der Deutschen Presse-Agentur lediglich Vertreter der deutschen und ägyptischen Marine teil. Das Schiff soll sich nun auf dem Weg nach Alexandria befinden. Aktuelle Aufenthaltsdaten zum Schiff liegen nicht vor. Zuletzt war das Schiff noch in Bremerhaven geortet worden, so "vesselfinder.com".

Die "Al-Qadeer" ist 121 Meter lang und 17 Meter breit, verfügt unter anderem über spezielle Tarnfähigkeiten und wurde von der Rönner-Gruppe in Bremerhaven gebaut. Auftraggeber war TKMS. "Mit der Übergabe ist der Bau der Schiffe in Deutschland offiziell und in Rekordzeit beendet. Die vierte Fregatte wird in enger Zusammenarbeit mit ThyssenKrupp Marine Systems bei Alexandria Shipyard fertiggestellt", sagte TKMS-Chef Oliver Burkhard.

Verwendete Quellen
  • weser-maritime-news.de: "Ägyptische Fregatte "Al Qahhar" beendet Abschlussdockung bei Bredo-Werft"
  • vesselfinder.com: "AL-QADEER"
  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa
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