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Bremerhaven darf wieder gendern – Koalition gibt klein bei

Von t-online, lka

Aktualisiert am 25.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Ein Schild mit der Aufschrift Gendersternchen (Fotomontage Symbolbild): Die Bremerhavener Verwaltung darf wieder Sonderzeichen in der Sprache nutzen.
Ein Schild mit der Aufschrift Gendersternchen (Fotomontage Symbolbild): Die Bremerhavener Verwaltung darf wieder Sonderzeichen in der Sprache nutzen. (Quelle: Christian Ohde/imago-images-bilder)
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Genderspezifische Schreibweisen sollten in Bremerhaven unterlassen werden. Nach Diskussionen nehmen die Koalitionsfraktionen den Beschluss wieder zurück.

Die Bremerhavener Koalition aus CDU, FDP und SPD wollte mit einem Magistratsbeschluss die Nutzung von Sonderzeichen wie Sternchen und Doppelpunkt, die beim Gendern genutzt werden, in der Verwaltung verbieten. Nun sei der Beschluss wieder zurückgenommen worden, wie der "Spiegel" berichtet.

"Die unterschiedlichen Reaktionen auf den Magistratsbeschluss haben uns gezeigt, dass der gewählte Weg nicht der richtige gewesen ist", teilten die Fraktionsvorsitzenden Thorsten Raschen (CDU), Hauke Hilz (FDP) und Sönke Allers (SPD) in einer gemeinsamen Erklärung mit.

Bremen: Bisher nur Empfehlungen zu Schreibweisen

Das Land Bremen hatte bis zum Magistratsbeschluss im Dezember eine Handreichung für den öffentlichen Dienst gegeben, an der sich auch die Bremerhavener Verwaltung orientiert hatte. Darin werde empfohlen, bei nicht passenden genderneutralen Begriffen Sonderzeichen zu nutzen. Damit würden auch Menschen einbezogen, "die sich selbst nicht als Mann oder als Frau definieren können oder wollen".

"Wir haben uns in der Vergangenheit immer wieder darüber geärgert, dass es zwar viele Diskussionen und politische – teilweise ideologisch geprägte – Haltungen zu gendersensibler Sprache gibt, anschließend dann aber vom Genderstern * über den Doppelpunkt :, den Unterstrich _ oder Querstrich / und alle möglichen Umschreibungen ein teilweise krampfhafter Versuch unternommen wird, die vorhandene geschlechtliche Vielfalt abzubilden", schreiben die Fraktionen in der Erklärung weiter. Sie hätten mit ihrem Vorstoß jedoch nicht abbilden wollen, dass ihnen die geschlechtliche Vielfalt in gendersensibler Sprache egal sei.

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Beschluss löste Kritik aus

Der Beschluss vom Dezember, alle Sonderzeichen als "rechtschreibwidrig" gelten zu lassen, löste Kritik und Diskussionen aus. Der "Spiegel" zitiert Günter Matthiessen, Mitglied des Kreisvorstandes der Linken in Bremerhaven, der auf der Homepage der Partei mitteilen ließ: "Ich habe diesen Bericht zuerst für einen verfrühten Aprilscherz gehalten."

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Die drei Parteien forderten vom Bremer Senat eine "verbindliche gesetzliche Regelung für die Verwendung gendersensibler Sprache". Das Land Bremen würde sich damit laut Erklärung "an die Spitze in Deutschland setzen, wenn es um gendersensible Sprache geht."

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