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Mateu Morey und das Ende der Leidenszeit

Dietmar Nolte

26.07.2022Lesedauer: 4 Min.
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Dortmunds Mateu Morey in der Cashpoint-Arena in Altach (Archivfoto): Auf sein Comeback hat er lange gewartet. (Quelle: IMAGO/Kirchner/Marco Steinbrenner)
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Hummels, Bellingham, Malen heißen die Gewinner des BVB-Trainingslagers – und Mateu Morey. Nach einem Kreuzbandriss freut sich der Spanier auf sein Comeback.

Nach 14-monatiger Leidenszeit ist der BVB-Außenverteidiger Mateu Morey endlich wieder voll belastbar und hofft am Wochenende auf seine ersten Spielminuten. Unter Edin Terzic war er schon einmal nah an einem Stammplatz.

Für einen ersten Einsatz hat es noch nicht gereicht, doch Mateu Morey dürfte allein die Nominierung für den Testkader des BVB gegen Valencia und Villareal vorgekommen sein wie Weihnachten und Ostern zusammen. Im Trainingslager in Bad Ragaz wieder mitzumischen mit seinen Kollegen, wieder Bestandteil der Profis zu sein, die Vorbereitung auf die neue Spielzeit zu absolvieren, mittendrin und voll dabei – davon hatte der gebürtige Mallorquiner geträumt. Und darauf hatte er lange gewartet. "Es war ein sehr hartes Jahr für mich mit der Verletzung, aber das ist nun abgeschlossen und vergangen. Ich schaue jetzt nur noch nach vorne", hat er kürzlich der "Mallorca Zeitung" gesagt.

Gegen Kiel rissen die Kreuzbänder

Seit dem 1. Mai 2021 stand der junge Spanier in keinem Pflichtspiel mehr auf dem Platz. Damals spielte der BVB im Pokal-Halbfinale gegen Holstein Kiel. Morey blieb bei einem Sprint im Rasen hängen, die Kreuzbänder rissen – eigentlich alle Bänder im Knie, dazu waren die Knorpel betroffen. Die ganze Verletzung war ein einziges Drama. Die verzweifelten Schmerzensschreie des Verteidigers, die minutenlang durch das Corona-leere Stadion hallten, haben alle Betroffenen heute noch im Ohr.

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Auch deswegen war die Freude jetzt bei Mitspielern und Trainern so groß, den 22-Jährigen nach mehreren Operationen und einer langen Reha wieder im Teamtraining zu sehen. "Der Junge hat eine wahnsinnige Leidenszeit hinter sich und ich weiß selbst, wie hart so etwas sein kann. Man merkt sehr, wie er sich freut, wieder dabei zu sein: am Ball, auf dem Rasen, in der Kabine", erklärte Marco Reus. Mats Hummels ließ die sozialen Medien sprechen und präsentierte bei Instagram ein gemeinsames Foto mit Morey mit den spanischen Worten "mi corazón" – "mein Herz". Und Edin Terzic hatte schon am ersten Trainingstag öffentlich formuliert, was alle dachten: "Es ist ein ganz besonderer Tag für mich, aber noch besonderer war er für Mateu Morey. Wir sind total glücklich, dass er mit uns auf dem Platz stehen konnte."

Ist nach seiner schweren und langwierigen Knieverletzung zurück im Mannschaftstraining: Mateu Morey Bauza.
Ist nach seiner schweren und langwierigen Knieverletzung zurück im Mannschaftstraining: Mateu Morey Bauza. (Quelle: Tom Weller/dpa./dpa)

Inzwischen muss der Trainer seinen Schützling sogar etwas einbremsen, "weil er vor Energie und Euphorie strotzt". Terzic will Morey langsam an die Mannschaft heranführen, nichts überstürzen und nichts riskieren. Darum belohnte er ihn im Trainingslager auch noch nicht mit den ersten Spielminuten gegen die beiden spanischen Testgegner, sondern beließ es zunächst mit einem Platz auf der Bank. Er wünscht dem Verteidiger "lieber noch den einen oder anderen Tag mehr Sicherheit, um dann gewissenhaft in die Saison zu gehen".

Dass Morey wiederum darauf brennt, endlich auch wieder im Spiel Gas zu geben, ist verständlich. Immer positiv und zuversichtlich, immer konsequent und gewissenhaft hat er über all die Monate an seinem Comeback gearbeitet. Im Februar hatte er erstmals wieder einen Trainingsplatz betreten, konnte bald darauf die ersten Übungen mit dem Ball absolvieren. Ende Mai gewährte er dann über Twitter einen Einblick in seine Gefühlswelt: "Ich sehe Licht am Ende des Tunnels. Ich möchte mich bei meiner Familie, meinen Freunden, meinen Teamkollegen und allen BVB-Fans bedanken, die mich jeden Tag dazu gepusht haben, dass ich wieder das machen kann, was ich liebe: wieder den Fußball genießen zu können."

Gute Stammplatz-Chancen unter Tersic

Und das umso mehr, da die Hoffnungen auf einen Stammplatz beim BVB alles andere als fernab der Realität sind. Schon einmal hatte Mateu Morey sich nach dem Wechsel vom FC Barcelona in seiner Dortmunder Zeit in der Startelf festgespielt. Der laufstarke und technisch versierte Rechtsverteidiger setzte sich im Konkurrenzkampf mit dem erfahreneren Thomas Meunier durch, bis ihn die schwere Verletzung stoppte. Auch im Achtel- und Viertelfinale der Champions League stand er im Frühjahr 2021 gegen Sevilla und Manchester City in der Anfangsformation.

Auch damals hieß der Trainer Edin Terzic, der als Förderer des Mallorquiners gilt. Entsprechend machte Morey aus seinem Herzen jetzt auch keine Mördergrube, als er auf den Trainerwechsel von Rose zu Terzic angesprochen wurde. "Ich denke, ich war wie auch das gesamte Team glücklich, als wir erfahren haben, dass er der neue Trainer wird", bestätigte er der "Mallorca Zeitung".

Mateu Morey
Dortmunds Tobias Raschl (l.) und Mateu Morey kämpfen um den Ball: Morey freute sich über den Trainerwechsel zur neuen Saison. (Quelle: David Inderlied/dpa/Archivbild/dpa-bilder)

Lange soll es nun nicht mehr dauern, bis Dortmunds Rückennummer 2 auch in einem Spiel wieder im schwarz-gelben Dress auf dem Platz stehen wird. Das hat Edin Terzic zuletzt deutlich gemacht. Dabei dürfte der Coach zwar weniger das DFB-Pokalspiel am Freitag bei 1960 München im Kopf haben, das für die Borussia den Pflichtspielauftakt in die neue Saison bedeutet. Doch nur einen Tag später am Samstag ist ein Testspiel anberaumt gegen den türkischen Verein Antalyaspor, der von Kult-Borusse Nuri Sahin trainiert wird.

Es wäre eine gute Gelegenheit, Mateu Morey das zu ermöglichen, wovon er so lange träumt – endlich wieder mit der Mannschaft aufzulaufen, wie er auf der BVB-Homepage verraten hat: "Dieser Film läuft seit dem Tag der Verletzung jedes Mal in meinem Kopf ab, wenn ich abends die Augen schließe."

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Von Thomas Terhorst
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