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"Letzte Generation" blockiert Hauptverkehrsader in Dresden – einstündiger Stau


Einstündiger Stau in Dresden
Straßenblockade am Elbe-Park – Autofahrer zieht Aktivisten von der Straße

Von t-online, mgr

14.07.2023Lesedauer: 1 Min.
Mitglieder der Protestgruppe Letzte Generation nehmen an einer Sitzblockade an der Autobahnabfahrt am Elbepark teil und tragen dabei Masken mit den Porträts von Bundeskanzler Scholz (l-r), Bundeswirtschaftsminister Habeck und Bundesverkehrsminister Wissing.Vergrößern des BildesMitglieder der Protestgruppe Letzte Generation nehmen an einer Sitzblockade an der Autobahnabfahrt am Elbepark teil und tragen dabei Masken mit den Porträts von Bundeskanzler Scholz (l-r), Bundeswirtschaftsminister Habeck und Bundesverkehrsminister Wissing. (Quelle: Robert Michael/dpa)
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Die "Letzte Generation" blockierte am Freitagmorgen den Verkehr am Elbepark in Dresden. Die Aktivisten trugen dabei Masken von Olaf Scholz und Robert Habeck.

Am Freitagmorgen haben sich Aktivisten der "Letzten Generation" in unmittelbarer Nähe zur A4 auf die stark befahrene Washingtonstraße in Dresden geklebt. Die Autofahrer standen deshalb fast eine Stunde im Berufsverkehr im Stau. Die Autofahrer beim Einkaufszentrum Elbe-Park reagierten gereizt und hupten. Ein dpa-Fotograf dokumentierte zudem, wie ein Aktivist von einem Autofahrer beiseite gezogen wurde.

Für die "Letzte Generation" gehört es mittlerweile auch in Dresden zu den Blockaden dazu, von der Straße gezerrt zu werden. Der Polizei teilten die Aktivisten nämlich mit, dass es keine besonderen Vorfälle gegeben hätte. Gegen 8.35 Uhr wurde der Verkehr wieder freigegeben, wie ein Polizeisprecher t-online mitteilte.

Die Mitglieder der "Letzten Generation" hatten sich für ihren Protest Masken mit Porträts von Bundeskanzler Scholz, Bundeswirtschaftsminister Habeck und Bundesverkehrsminister Wissing aufgesetzt. Anlass ist der aus ihrer Sicht unzureichende Einsatz der Bundesregierung für weniger klimaschädliche Treibhausgase speziell im Verkehr.

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"Wir stellen mit unserer friedlichen Sitzblockade heute die Frage: Über was sollten wir uns empören? Über eine Regierung, die ihre eigenen Gesetze bricht oder über friedlichen Protest von Bürgerinnen und Bürgern, die diesen Gesetzesbruch nicht einfach so hinnehmen?", sagte Hannah Wolf, Sprecherin der "Letzten Generation" aus Dresden.

Die Polizei ermittelt gegen die sechs Protestierenden wegen des Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz sowie Nötigung. Der Protest in Dresden waren Teil einer bundesweiten Aktion, am Freitag finden insgesamt 36 Sitzblockaden in 26 Städten statt.

Verwendete Quellen
  • Telefonat mit Polizeidirektion Dresden
  • Pressemitteilung der "Letzten Generation" Dresden – per Mail eingegangen
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