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Dresden: Bäcker nehmen Sonntagszuschlag für Brot und Brötchen – die Gründe


Das steckt dahinter
Sonntags teurer: Bäcker verlangen Zuschlag für Brot und Brötchen

Von t-online, mkr

02.03.2024Lesedauer: 2 Min.
In einem Bäckerladen liegen frisch gebackene Brötchen (Symbolbild): In Franken muss ein Betrieb jetzt schließen.Vergrößern des BildesIn einem Bäckerladen liegen frisch gebackene Brötchen (Symbolbild): Die Dresdner Bäcker sehen im Zuschlag einen fairen Ausgleich für ihre Mitarbeiter. (Quelle: Fotostand/imago-images-bilder)
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In Dresden müssen Kunden für Brot und Brötchen am Sonntag in zwei Bäckereien tiefer in die Tasche greifen. Der Gründe sind nicht nur steigende Energiekosten.

Der Dresdner Bäckermeister Andreas Wippler führt ab diesem Wochenende einen Zuschlag für seine Backwaren ein. Die Kunden in seinen fünf Filialen müssen künftig sonntags 10 bis 15 Prozent mehr für Brötchen, Brot und Kuchen bezahlen. Er begründet den Schritt nicht nur mit den höheren Energiekosten und dem 50-prozentigen Lohnzuschlag für die Mitarbeiter am Sonntag.

"Wir haben das genau durchkalkuliert, wir hätten die Preise generell angehoben, aber wir denken, am Sonntag gönnen sich die Kunden die frischen Backwaren auch zu einem etwas höheren Preis, dafür dass wir geöffnet haben", sagte Wippler der "Bild".

Wippler ist nicht der einzige Bäcker mit Wochenendzuschlag

Zwei Rechenbeispiele: Von Montag bis Freitag kostet das Weizen-Doppelbrötchen 80 Cent, am Sonntag dann 90 Cent. Das Ein-Kilo-Mischbrot gibt es unter der Woche für vier Euro, am Sonntag für 35 Cent mehr. In den Filialen von Wippler werden die Kunden durch einen Aufsteller auch auf den Sonntagszuschlag hingewiesen.

Der Striesener Bäckermeister Ralf Ullrich praktiziert den Sonntagszuschlag bereits seit einem knappen Jahr. Bei ihm kostet das Ein-Kilo-Mischbrot in der Woche 3,70 Euro, am Wochenende 4,05 Euro. Das 750-Gramm-Vollkornbrot liegt wochentags bei 3,80 Euro, am Wochenende bei 4,15 Euro.

Ullrich zahlt freiwillige Zuschläge an Mitarbeiter

"Ich bin mir bewusst, dass ich in meinem Beruf auch am Wochenende arbeiten muss. Aber für das jüngere Personal spielen Freizeit und gemeinsame Erlebnisse mit Familie und Freunden am Wochenende eine immer größere Rolle", sagt der Bäckermeister der "Sächsischen Zeitung". Deshalb wollte Ullrich seinen Mitarbeitern einen freiwilligen Sonn- und Feiertagszuschlag zahlen. Seitdem habe er keine Personalsorgen mehr.

Die Deutschen essen pro Jahr rund 80 Kilogramm Brot und Brötchen, wie die Vereinigung Getreide-, Markt- und Ernährungsforschung errechnet hat. In keinem anderen Land wird mehr davon gegessen. In den vergangenen Jahren sind die Preise für Backwaren jedoch gestiegen.

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