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Dresden: Kult-Restaurant muss Insolvenz anmelden


Gastro in der Krise
Dresdner Kult-Lokal muss Insolvenz anmelden

Von t-online, pb

Aktualisiert am 08.03.2024Lesedauer: 2 Min.
Menschen stoßen mit einem Bier an (Symbolfoto): Ein Dresdner Restaurant muss Insolvenz anmelden.Vergrößern des BildesMenschen stoßen mit einem Bier an (Symbolfoto): Ein Dresdner Restaurant muss Insolvenz anmelden. (Quelle: Ralph Peters/imago-images-bilder)
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In Dresden ringt das ein beliebtes Traditionslokal mit finanziellen Problemen. Hinter den Kulissen arbeitet der Gastronom an einer Rettung.

In Dresden kämpft ein weiteres Traditionslokal ums Überleben: Nach dem Aus für das "Italienische Dörfchen", steht nun das "Bräuhaus am Waldschlösschen" vor finanziellen Problemen. Der Betreiber, der Dresdner Gastronom Maik Kosiol, hat beim Amtsgericht Dresden einen Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung gestellt. Das berichten am Donnerstag die "Dresdner Nachrichten" und die "Sächsische Zeitung".

Durch den Insolvenzantrag kann Kosiol das Geschäft demnach vorerst weiterzuführen, die Löhne der 37 Mitarbeiter sind bis Ende April gesichert. Auch das Waldschlösschenbier soll weiter gebraut werden. Das Traditionslokal war ursprünglich 1997 gegründet worden. Jahrelang genossen Touristen von dort den Blick ins Elbtal und auf die Dresdner Altstadt.

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Traditionsbrauhaus hat mit Folgen der Inflation zu kämpfen

Als Gründe für die finanzielle Notlage nennt die Betreiberfirma, die Kosiol Gastronomie GmbH, den Berichten zufolge umfangreiche Renovierungen, eine verzögerte Eröffnung sowie hohe Kosten durch Energiepreise und Inflation. Das Lokal war zwei Jahre aufwändig saniert worden, bevor es dann im Frühjahr 2023 wieder eröffnet werden konnte.

Dafür war Kosiol eine Kooperation mit der Münchner Brauerei Paulaner eingegangen, die die Inneneinrichtung und Speisekarte bestimmen durfte, den Dresdner Gastronomen aber weiter das in der Region beliebte Waldschlösschenbier brauen ließ. Dafür sollen die beiden Partner zusammen über eine Million Euro in das Lokal gesteckt haben – Kosiol laut "Sächsischer Zeitung" damals "eine mittlere sechsstellige Summe".

Mittlerweile musste der bekannte Gastronom in den letzten Jahren bereits mehrere Schließungen erklären – darunter sind demnach das "Italienische Dörfchen" an der Augustusbrücke, zudem auch das "Kaffeehaus" und "Stadtwaldschlösschen" gehörten. Auch das Gasthaus "Zum Schwan" am Neumarkt habe man schließen müssen.

Die Kosiols sind mit ihrer Unternehmensgruppe derweil noch in drei weiteren Dresdner Restaurants aktiv: Da ist das deutsch-österreichische Lokal "Kito Alenstüberl" im Kim Hotel in Gompitz, dann das italienische Restaurant "Brunetti" in Striesen und die Pension und Ausflugslokal "Elbterasse" in Wachwitz.

Verwendete Quellen
  • saechsische.de (kostenpflichtig): Betreiber des Bräuhauses am Waldschlösschen in Dresden ist insolvent
  • dnn.de: Betreiber des Bräuhaus am Waldschlösschen meldet Insolvenz an
  • kosiol-gruppe-jobs.de: Locations der KOSIOL Gruppe
  • saechsische.de (kostenpflichtig): Brauhaus am Waldschlösschen: Eröffnungstermin steht fest
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