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Einbruch ins Grüne Gewölbe Dresden: Remmo-Clan-Mitglieder bald in Haft


Einbruch ins Grüne Gewölbe
Verurteilte Remmo-Clan-Mitglieder treten Haftstrafen bald an

Von t-online, mgr

14.06.2024Lesedauer: 1 Min.
Verhandlung im Prozess um den Juwelenraub auf das Grüne Gewölbe: Mittlerweile sind alle Urteile rechtskräftig.Vergrößern des BildesVerhandlung im Prozess um den Juwelenraub auf das Grüne Gewölbe: Mittlerweile sind alle Urteile rechtskräftig. (Quelle: Jens Schlueter/AFP/POOL/dpa/Archivbild/dpa)
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Vier der fünf verurteilten Täter des spektakulären Einbruchs ins Grüne Gewölbe Dresden im November 2019 sind noch auf freiem Fuß. Doch schon bald müssen sie ihre Reststrafen antreten.

Die Staatsanwaltschaft Dresden wird in den nächsten Wochen die Haftstrafen gegen vier Verurteilte des Grüne-Gewölbe-Prozesses vollstrecken. Die Männer gehören dem berüchtigten Berliner Remmo-Clan an. "Die Vollstreckung wird voraussichtlich binnen eines Monats eingeleitet", sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Dresden der Nachrichtenagentur dpa.

Bisher verbüßt erst einer der insgesamt fünf Verurteilten seine Haftstrafe. Die anderen vier blieben aufgrund einer Verständigung mit der Staatsanwaltschaft auf freiem Fuß.

Das ändert sich nun: Die Staatsanwaltschaft wird den vier jungen Männern voraussichtlich Mitte Juli die Ladungen zum Haftantritt zusenden. Sie erhalten dann sechs bis acht Wochen Zeit, "um ihre persönlichen Sachen zu regeln", berichtete die "Sächsische Zeitung".

Mitglieder des Remmo-Clan hoffen auf Haftstrafe in Berlin

Noch unklar ist, ob die Verurteilten ihre Strafe in Sachsen, dem Tatort, oder in Berlin, ihrem Wohnsitz, verbüßen werden. Die Verteidiger äußerten bereits im Strafprozess den Wunsch, dass ihre Mandanten in Wohnortnähe bleiben und dort möglichst im offenen Vollzug untergebracht werden.

Der Einbruch ins Historische Grüne Gewölbe am 25. November 2019 gilt als einer der spektakulärsten Kunstdiebstähle in Deutschland. Die Täter erbeuteten 21 wertvolle Schmuckstücke mit Diamanten und Brillanten und richteten zudem über eine Million Euro Schaden an. Auch weil sie eines ihrer Fluchtautos in der Tiefgarage eines Wohnhauses in Brand setzten – die Anwohner litten noch drei Jahre später unter den Folgen.

Verwendete Quellen
  • Eigene Berichterstattung
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