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Gasalarm in Krefeld: Heizung kaputt – 15-Jähriger in Lebensgefahr


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Heizung kaputt – 15-Jähriger in Lebensgefahr

Von t-online, mtt

Aktualisiert am 09.12.2022Lesedauer: 2 Min.
Feuerwehrleute mit Atemschutzgeräten (Symbolbild): Das gesamte Haus wurde vorübergehend geräumt.
Feuerwehrleute mit Atemschutzgeräten (Symbolbild): Das gesamte Haus wurde vorübergehend geräumt. (Quelle: Hardt/imago images)
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Eine defekte Heizung hätte einen Jugendlichen fast das Leben gekostet. Familienmitglieder fanden ihn bewusstlos in seinem Zimmer.

Dramatische Momente in Krefeld: Rettungskräfte haben einen schwer verletzten Jugendlichen gerade noch aus seinem Zimmer ziehen und in Sicherheit bringen können. Weil in der Wohnung giftiges Kohlenmonoxid ausströmte, schwebte er in akuter Lebensgefahr.

Familienmitglieder hätten den 15-Jährigen gegen 21.15 Uhr am Donnerstagabend bewusstlos vorgefunden, sagte Feuerwehr-Einsatzleiter Christoph Manten am Freitag t-online. Von der Kohlenmonoxid-Gefahr in ihrer Wohnung hatten sie zu diesem Zeitpunkt nicht die geringste Ahnung. "Das Gas ist hochgiftig", erklärte Manten. "Aber man riecht es nicht, man schmeckt es nicht, man sieht es nicht. Das macht es so gefährlich."

15-Jähriger musste in spezielle Druckkammer

Die Familie verständigte den Rettungsdienst – und als die Helfer eintrafen, lösten sofort die CO-Warngeräte aus, die die Einsatzkräfte immer am Körper tragen. Manten: "Dass wir diese Geräte seit ein paar Jahren haben, hat sich wirklich bezahlt gemacht. Wäre der 15-Jährige dem Kohlenmonoxid länger ausgesetzt gewesen, wäre es eng geworden."

So habe der Jugendliche noch in dem Mehrfamilienhaus das Bewusstsein wieder erlangt. Anschließend wurde er in ein Krankenhaus gebracht und kam dort in eine Druckkammer, um das Kohlenmonoxid aus seinem Blut zu lösen.

Feuerwehr Krefeld: Alles deutet auf defekte Heizung hin

Die anderen drei Familienmitglieder blieben unverletzt. Das viergeschossige Mehrfamilienhaus wurde kurzzeitig komplett geräumt, das Gas abgestellt.

Als Ursache für den Kohlenmonoxid-Austritt nimmt die Feuerwehr eine defekte Heizung an. Einsatzleiter Manten: "Als wir die Gastherme im Bad abgeschaltet haben, ist die Gaskonzentration sofort gesunken. Das Kohlenmonoxid muss sich vom Bad aus unbemerkt in der Wohnung verteilt haben und ins Zimmer des Jugendlichen gezogen sein."

Kohlenmonoxid ist ein gefährliches Atemgift. Betroffene bemerken nicht, wenn sie es einatmen, denn es gibt keine typischen Symptome wie Husten oder Atemnot.

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Verwendete Quellen
  • Telefonat mit Einsatzleiter Christoph Manten
  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa
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