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Düsseldorf: Polizei zerschlägt illegale Internet-Plattform "Crimemarket"


Drogen- und Waffenhandel
Ermittler zerschlagen illegale Internet-Plattform

Von t-online, fe

01.03.2024Lesedauer: 1 Min.
Finger tippen auf einer Tastatur: Das BKA hat im vergangenen Jahr eine deutliche Zunahme von Cybercrime-Fällen registriert.Vergrößern des BildesDrogen auf Knopfdruck (Symbolbild): Mehrere Männer wurden festgenommen. (Quelle: CHROMORANGE/imago-images-bilder)
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Auf einer Plattform im Internet bieten Kriminelle Drogen und Waffen zum Verkauf an. Doch den Ermittlern gelingt ein empfindlicher Schlag gegen die Betreiber.

In einer bundesweiten Razzia hat die Polizei am Donnerstag, den 29. Februar 2024, insgesamt 102 Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt. Ziel der Aktion war die größte deutschsprachige illegale Online-Handelsplattform "Crimemarket". Die Plattform wird seit 2020 vom Polizeipräsidium Düsseldorf im Rahmen der Cyberkriminalität unter der Sachleitung der Zentralen Ansprechstelle Cybercrime NRW (ZAC NRW) untersucht.

"Crimemarket" ist sowohl über das Clearnet als auch das Darknet zugänglich und zählt über 180.000 registrierte Benutzer. Auf dieser Plattform werden hauptsächlich Drogen und Waffen gehandelt, aber auch illegale Dienstleistungen wie Geldwäsche und Anleitungen zu Cyber- und Real-Crime-Straftaten bis hin zu Auftragstaten angeboten.

Drogen und Datenträger sichergestellt

Bei den jüngsten Durchsuchungen stellten Beamte umfangreiche Beweismittel sicher, darunter vor allem Mobiltelefone, IT-Geräte und Datenträger. In Nordrhein-Westfalen, wo mit 36 Objekten ein Schwerpunkt lag, wurden drei Personen festgenommen. Unter den Verhafteten befand sich auch der Hauptverdächtige, ein 23-Jähriger aus dem Rhein-Kreis Neuss (Korschenbroich).

Die Polizisten konnten darüber hinaus Betäubungsmittel sicherstellen – darunter rund ein Kilogramm Marihuana und diverse Ecstasy-Tabletten. Sie pfändeten außerdem fast 600.000 Euro in Bargeld und beweglichen Vermögenswerten. Außerhalb von Nordrhein-Westfalen gab es ebenfalls drei Festnahmen im Zusammenhang mit den polizeilichen Maßnahmen.

Die Domainadresse des illegalen Marktplatzes wurde von den Ermittlern beschlagnahmt. Die Untersuchungen richten sich neben den Betreibern vor allem gegen Anbieter auf der Plattform sowie deren Nutzer. Die Auswertung des sichergestellten Materials ist laut Polizei noch nicht abgeschlossen.

Verwendete Quellen
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