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Düsseldorf: Greenpeace-Protest an Staatskanzlei gegen Braunkohle-Entscheidung

"Laschet will Klima und Dörfer zerstören"  

Greenpeace-Protest an Staatskanzlei gegen Braunkohle-Entscheidung

23.03.2021, 07:57 Uhr | t-online

Düsseldorf: Greenpeace-Protest an Staatskanzlei gegen Braunkohle-Entscheidung. Greenpeace-Protest an der Staatskanzlei: Aktivisten von Greenpeace stehen auf dem Vordach der nordrhein-westfälischen Staatskanzlei. (Quelle: dpa/Federico Gambarini)

Greenpeace-Protest an der Staatskanzlei: Aktivisten von Greenpeace stehen auf dem Vordach der nordrhein-westfälischen Staatskanzlei. (Quelle: Federico Gambarini/dpa)

Protest an der Düsseldorfer Staatskanzlei: Aktivisten von Greenpeace stehen auf dem Vordach des Gebäudes und protestieren gegen die Braunkohle-Leitentscheidung, die erwartet wird.

"Armin Laschet will Klima und Dörfer zerstören" steht auf einem Banner, das Aktivisten von Greenpeace bei einem Protest an der Staatskanzlei entrollten. Sie protestieren gegen die Braunkohle-Leitentscheidung, die am Dienstag erwartet wird. Rund um das Gebäude sprühten sie Symbole auf den Boden. 

Aktivisten von Greenpeace sprühen mit einer Schablone ein X und "Kohle Laschet" auf das Pflaster am Rheinufer. Greenpeace protestiert damit gegen die Leitentscheidung Braunkohle, die erwartet wird. (Quelle: dpa/Federico Gambarini)Aktivisten von Greenpeace sprühen mit einer Schablone ein X und "Kohle Laschet" auf das Pflaster am Rheinufer. Greenpeace protestiert damit gegen die Leitentscheidung Braunkohle, die erwartet wird. (Quelle: Federico Gambarini/dpa)

Trotz des beschlossenen Kohleausstieg plane CDU-Chef Armin Laschet, den Braunkohleabbau in NRW auszuweiten, kritisiert Greenpeace. In NRW würden damit über 1.500 Menschen "ihre Heimat verlieren, Dörfer und Kirchen abgerissen". Im Rheinland seien bisher bereits 45.000 Menschen für Braunkohletagebaue umgesiedelt und über 100 Dörfer und Weiler mit jahrhundertealten Kirchen und Kulturdenkmälern zerstört worden, heißt es weiter.

Durch die geplanten Erweiterungen unter anderem des Tagebaus Garzweiler II würden bis zu 900 Millionen Tonnen CO2 in NRW freigesetzt werden. "Diese Leitentscheidung gießt Öl ins Feuer der Klimakrise", erklärte Bastian Neuwirth von Greenpeace.

Auch in den Kirchen stößt der Braunkohlekurs von Laschet auf Kritik. In einem im Februar veröffentlichten Appell von etwa 50 Organisationen fordern Kirchenverbände diese Zerstörung zu stoppen. "Wird der Kohleabbau wie von Laschet geplant ausgeweitet, kann Deutschland die Pariser Klimaschutzziele nicht einhalten", so Greenpeace.

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