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NRW: Luft im Ruhrgebiet ist Umweltrisiko und schädlich für die Gesundheit


Folgen des Klimawandels
Diese Stadt hat die schlechteste Luftqualität Deutschlands

Von t-online, alh

Aktualisiert am 02.10.2023Lesedauer: 2 Min.
Ausblick auf eine Industrieanlage in Hagen (Symbolbild): Das ehemals pulsierende Ruhrgebiet ist bekannt für hohe Treibhausgasemissionen.Vergrößern des BildesAusblick auf eine Industrieanlage in Hagen (Symbolbild): Das ehemals pulsierende Ruhrgebiet ist bekannt für hohe Treibhausgasemissionen. (Quelle: imago stock&people/imago-images-bilder)
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Luftverschmutzung ist ein großes Umweltrisiko und schädlich für die Gesundheit. In diesen NRW-Städten ist die Luft am schlechtesten.

Eine gute Luftqualität ist essenziell für das Leben auf der Erde. Doch sie ist nicht überall gleich hoch. Besonders in Städten mit viel Verkehr und Industrie, wo viele Abgase in die Luft geschleudert und nicht gefiltert werden können, ist die Luftreinheit stark beeinträchtigt.

Laut European Environment Agency (EEA) haben Maßnahmen zur Reduzierung der Luftverschmutzung zwar in den vergangenen Jahrzehnten für bessere Luftwerte in Europa gesorgt, allerdings gibt es zwischen den europäischen Ländern starke Unterschiede – und auch innerhalb Deutschlands.

Ruhrgebietsstadt ist das Schlusslicht Deutschlands

Auf Instagram veröffentlichte das öffentlich-rechtliche Online-Portal "funk" am Montag dazu eine Zusammenfassung der deutschen Städte mit der besten und schlechtesten Luft laut EEA-Ranking.

Die Stadt Gelsenkirchen belegt in Deutschland Platz eins der Städte mit der schlechtesten Luftqualität. Die Ruhrgebietsstadt ist somit Schlusslicht in Deutschland und auch in der europäischen Rangliste belegt sie Platz 245 von 375 Städten. Dortmund belegt Platz sieben der Orte mit der schlechtesten Luftqualität in Deutschland, Essen Rang neun. Das Ruhrgebiet ist bekannt für seine Industrie. Diese Auswirkungen sind bis heute offensichtlich spürbar.

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Schlechte Luft sorgt für toxische Entzündungen

Aus der Analyse geht hervor, dass in Deutschland die Feinstaubkonzentrationen zwischen 6,9 und 12,4 Mikrogramm pro Kubikmeter liegen. Die Feinstaubbelastung übersteigt damit überall den Wert, den die WHO festgelegt hat. Laut WHO wird "gute Luft" als solche definiert, deren Feinstaubwerte den jährlichen Richtwert von 5 μg/m 3 nicht überschreiten. Als schlecht werden dagegen Werte von über 15 bis 25 μg/m 3 und als sehr schlecht Werte von mehr als 25 μg/m 3 angesehen.

Laut DWD können Staubpartikel und Stickstoffdioxid in höheren Konzentrationen in der Luft als störend und belastend empfunden werden und sich zudem auf die Gesundheit auswirken. Je kleiner die Partikel, desto tiefer könnten diese in die Lunge und ins Blut gelangen und toxische Entzündungen hervorrufen, so die WHO. Daher sei die Luftverschmutzung nicht nur eine Umweltbelastung, sondern auch äußerst gefährlich für den Menschen.

Verwendete Quellen
  • bundestag.de: Umweltbelastungen als globales Risiko für die Gesundheit
  • instagram.com: @funk
  • eea.europa.eu: Betrachter der Luftqualität europäischer Städte
  • eea.europa.eu: State of Europe's environment
  • europarl.europa.eu: Luftverschmutzung: Strengere Grenzwerte, um bis 2050 verschmutzungsfrei zu sein
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