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NRW: Wetter im Oktober – laut Wetterdienst Herbst mit über 20 Grad


Wetterprognose für NRW
September viel zu warm – was erwartet uns im Oktober?


Aktualisiert am 02.10.2023Lesedauer: 2 Min.
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Der Herbst in GelbVergrößern des Bildes
Wetter im Herbst (Symbolbild): Die Sonne scheint durch eine kleine Lücke in gelblich verfärbten Blättern einer Platane. (Quelle: Frank Rumpenhorst/dpa/Archivbild/dpa)

Der Herbst hat NRW erreicht und trotzdem gibt es noch sommerliche Temperaturen von über 25 Grad. Was das für den Oktober 2023 in NRW bedeuten könnte.

Nachdem der Deutsche Wetterdienst (DWD) den September 2023 bereits zum wärmsten und sonnigsten September seit Beginn der Messaufzeichnungen in Deutschland 1881 erklärt hat, setzt sich der Wärmetrend offenbar weiter fort. Und der kann sich in Nordrhein-Westfalen bis in den Winter hineinziehen, sagt ein Experte des DWD.

"Die Richtung ist eindeutig", meint Dr. Andreas Walter vom DWD im Gespräch mit t-online. Der September war definitiv zu warm und sonnig. Der vergangene Monat war im Durchschnitt 17,8 Grad warm, auch gab es viele Tage über 30 Grad. Die Sonne schien ungefähr 230 Stunden – ein Plus von 70 Prozent, denn üblich seien 135 Stunden, so Walter. Ähnliche Werte erwartet der Experte auch für die kommenden Monate.

Oktober: Es bleibt warm

Der Oktober werde in Zukunft tendenziell wärmer als die Referenzperiode (1961-1990), anhand derer die klimatischen Auswirkungen dokumentiert und verglichen werden, so Walter. Im Oktober liege diese Referenztemperatur in Deutschland bei neun Grad Celsius. Momentan zeigen die Wetter-Apps noch über 25 Grad an. Es soll aber durch einen Tiefdruckausläufer kühler werden. "Dann liegen wir ungefähr bei 21 Grad, etwas kühler als heute", so Walter. In den kommenden Wintermonaten werde sich der Wärmetrend fortführen: Auch im November und Dezember dieses Jahres zeige sich eine Tendenz zu höheren Temperaturen, so Walter.

Was den Niederschlag im Oktober betrifft, liegt der deutsche Referenzwert bei 56 Millilitern. "Hier sehen wir eine leichte Tendenz der Abnahme", so Walter. Niederschlag müsse aber lokal betrachtet werden. Deswegen könne es beispielsweise in Köln sintflutartige Regenschauer geben, woanders aber keinen Tropfen.

Verwendete Quellen
  • Gespräch mit Dr. Andreas Walter, Deutscher Wetterdienst
  • dwd.de: Deutschlandwetter im September 2023
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