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Lufthansa-Flug nach Frankfurt: Passagier erlitt angeblich Bruch – Klage


Horror-Flug nach Frankfurt
Lendenwirbelbruch: Passagier verklagt Lufthansa

Von t-online, mtt

21.02.2024Lesedauer: 2 Min.
Nach den Turbulenzen: Die Klageschrift gegen die Lufthansa enthält zur Dokumentation unter anderem dieses Foto.Vergrößern des BildesNach den Turbulenzen: Die Klageschrift gegen die Lufthansa enthält zur Dokumentation unter anderem dieses Foto. (Quelle: Klage gegen Lufthansa)
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Die Lufthansa hatte von einigen "leicht verletzten" Passagieren gesprochen. Einer von ihnen zieht nun vor Gericht – und reklamiert einen Wirbelbruch.

Der Horror-Flug LH469 von Austin im US-Bundesstaat Texas nach Frankfurt am Main am 1. März 2023 wird ein gerichtliches Nachspiel haben. In den USA hat ein Passagier die Lufthansa verklagt.

"Der Kläger erlitt an Bord schwere körperliche Verletzungen", heißt es in der am vergangenen Freitag eingereichten Klageschrift, aus die der Sender CBS jetzt zitierte. Der Mann habe eine Lendenwirbelfraktur und einen Bandscheibenvorfall davongetragen.

Matthew McConaughey an Bord: reinstes Chaos

Der Airbus A330 war rund 90 Minuten nach dem Start in schwere Turbulenzen geraten. Passagiere berichteten hinterher, der Flieger habe sich praktisch im freien Fall befunden. Menschen seien durch die Maschine gewirbelt worden.

An Bord waren damals auch Oscar-Preisträger Matthew McConaughey und seine Frau Camila Alves McConaughey. Bei Instagram postete sie hinterher einen kurzen Clip, der die Verwüstung erahnen ließ. Dazu schrieb sie, der Flieger sei um mehr als 1.000 Meter abgesackt, es sei das reinste Chaos gewesen.

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Lufthansa-Klage: "Verlust von Erwerbsfähigkeit und Lebensfreude"

Der Airbus brach den Flug nach Frankfurt ab und landete in Washington. Dort wurden sieben Menschen ins Krankenhaus gebracht. Ein Lufthansa-Sprecher erklärte anschließend, es hätten sich einzelne Menschen "leicht verletzt".

Laut der nun eingereichten Klage scheint diese Aussage möglicherweise geschönt gewesen zu sein. Der Passagier verlangt von der Lufthansa darin die Erstattung unter anderem von entstandenen Behandlungskosten. Außerdem macht er "Einkommens- und Verdienstausfall, Verlust der Erwerbsfähigkeit, körperliche Schmerzen und Leiden, seelische Qualen, Verlust der Lebensfreude und körperliche Beeinträchtigung" geltend und will dafür "in angemessener Höhe" entschädigt werden. Eine genaue Summe enthält die Klage nicht.

Der Mann behauptet, er sei bei den Turbulenzen bis an die Kabinendecke geschleudert worden, dann wieder hart in seinen Sitz geknallt. Die Crew habe nicht vor den Turbulenzen gewarnt, obwohl sie von der Gefahr hätte wissen müssen.

t-online hat die Lufthansa um einen Kommentar zu der Klage gebeten. Ein Sprecher der Lufthansa antwortete, man äußere sich zu laufenden Verfahren grundsätzlich nicht.

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