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Frankfurt: Börse feiert 200 Jahre Aktienhandel

Lange Tradition  

Frankfurter Börse feiert 200 Jahre Aktienhandel

09.09.2020, 13:33 Uhr | t-online

Frankfurt: Börse feiert 200 Jahre Aktienhandel. Blick in den Börsensaal in Frankfurt heute (Archivbild): Der Handel funktioniert heute hauptsächlich vollautomatisch. (Quelle: imago images/Sepp Spiegl)

Blick in den Börsensaal in Frankfurt heute (Archivbild): Der Handel funktioniert heute hauptsächlich vollautomatisch. (Quelle: Sepp Spiegl/imago images)

Die Frankfurter Börse feiert 200 Jahre Aktienhandel. 1820 wurden dort zum ersten Mal Wertpapiere angeboten – die Börse selbst ist sogar noch viel älter.

Die Börse in Frankfurt feiert Jubiläum: Seit 200 Jahren wird dort mit Wertpapieren gehandelt. Am Mittwoch wurde aber gleich noch ein zweiter Anlass gefeiert: Der 435. Gründungstag der Frankfurter Börse am 9. September 1585.

Holzschnitt des neuen Börsengebäudes in Frankfurt (Archivbild): 1879 ist die Börse in das neue Gebäude umgezogen. (Quelle: imago images/imagebroker)Holzschnitt des neuen Börsengebäudes in Frankfurt (Archivbild): 1879 ist die Börse in das neue Gebäude umgezogen. (Quelle: imagebroker/imago images)

Damals beschloss eine Versammlung von Kaufleuten auf dem Messplatz am Römerberg einheitliche Wechselkurse für Rohstoffe, Agrarprodukte und Anleihen.  Ab 1820 wurden dann Aktien angeboten – die ersten gehandelten Anteile waren von der Österreichischen Nationalbank.

Seit dem Jahr 1879 ist die Börse in ihrem heutigen Gebäude am Börsenplatz Nummer 4 untergebracht. Und bereits gegen Ende der 1960er Jahre begann die Digitalisierung des Börsengeschäfts in Frankfurt.

Eine Frau bei der Arbeit an der Frankfurter Börse im Jahr 2000 (Archivbild): Vor 20 Jahren lief vieles bereits digital. (Quelle: imago images/Grabowsky)Eine Frau bei der Arbeit an der Frankfurter Börse im Jahr 2000 (Archivbild): Vor 20 Jahren lief vieles bereits digital. (Quelle: Grabowsky/imago images)

Zur Feier des Tages ist am Mittwochmorgen der Handel ganz traditionell mit der Börsenglocke eingeläutet worden. Heute ist es im Börsensaal normalerweise still – keine Glocke, keine lauten Telefonate oder Rufe durch den Saal. Der Handel funktioniert im 21. Jahrhundert zum Großteil ganz automatisch über Computer.

Die beiden Jubiläen werden von Online-Vorträgen begleitet, bei denen Interessierte mehr über die Geschichte der Frankfurter Börse erfahren können.

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