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Hakenkreuzflagge: Polizei in Frankfurt schickt Rechtsextremistin nach Spanien zurück


Spanische Rechtsextremistin Isabel Peralta an Einreise gehindert

Von t-online, pb, RF

Aktualisiert am 18.03.2022Lesedauer: 2 Min.
Spanische Rechtsextremistin Isabel Peralta (Archivfoto): Laut einem Bericht wurde ihr die Einreise nach Deutschland verwehrt.Vergrößern des BildesSpanische Rechtsextremistin Isabel Peralta (Archivfoto): Laut einem Bericht wurde ihr die Einreise nach Deutschland verwehrt. (Quelle: NurPhoto/imago-images-bilder)
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Eine spanische Rechtsextremistin ist mit Hakenkreuzflagge und einer Ausgabe einer Propagandaschrift von Adolf Hitler im Gepäck von der Bundespolizei am Frankfurter Flughafen abgefangen worden. Die Frau ist in der Szene bekannt.

Am Dienstag haben Beamte der Bundespolizei eine spanische Rechtsextremistin an der Einreise nach Deutschland am Frankfurter Flughafen gehindert. Das berichtet die Bundespolizei. Demnach sei die 19-Jährige an der Sicherheitskontrolle aufgehalten worden und nun bereits zurück in Madrid. Laut Informationen des "Spiegel" soll es sich bei der jungen Frau um die spanische Rechtsextremistin Isabel Peralta handeln.

Spanische Behörden hätten ihre deutschen Kollegen zuvor über die geplante Reise Peraltas nach Deutschland gewarnt, heißt es in dem Bericht. Peralta gilt als Führungsfigur der "Bastion Frontal", die in Spanien gegen Ausländer aus Nordafrika hetzt. Dem "Spiegel" zufolge wird gegen Peraltas Gruppe auch ermittelt, da diese immer wieder zu Gewaltakten gegen Migranten aufgerufen haben soll. Zuletzt sei bei einer Razzia in Madrid eine Art Waffenlager in einer Wohnung der Gruppierung entdeckt worden sein.

Wieso durfte die Frau nicht einreisen? Die Beamten hatten der Mitteilung zufolge eine Hakenkreuzflagge und eine spanische Ausgabe von "Mein Kampf" im Gepäck der Reisenden entdeckt. Es sei nicht auszuschließen, dass die Spanierin in Deutschland an Veranstaltungen im rechtsextremen Spektrum habe teilnehmen wollen. Zu deutschen Rechtsextremen unterhält Peralta laut mehreren Medienberichten, auf die sich der "Spiegel" bezieht, offenbar auch rege Verbindungen: Demnach habe sie sich im Herbst 2021 von Mitgliedern des "III. Weges" in Propagandatechniken schulen lassen.

Frankfurter Bundespolizei ermittelt nun gegen die Spanierin

Laut Polizei habe die junge Frau die Vorwürfe bestritten und angegeben, die aufgefundenen Gegenstände aus persönlichem Interesse an deutscher Geschichte und aufgrund ihres Studiums der Geschichtswissenschaften mitzuführen.

Wegen des Verdachts der Verbreitung von Propagandamitteln und des Verwendens von Kennzeichen verfassungsfeindlicher Organisationen laufen jetzt Ermittlungen gegen die bekannte Rechtsextremistin.

Verwendete Quellen
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