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Unfall-Helfer auf Autobahn überfahren – tot

Von t-online, EP, mtt

Aktualisiert am 08.05.2022Lesedauer: 2 Min.
Ein völlig zerstörtes Auto an der Unfallstelle: Der Unfall ereignete sich am Frankfurter Flughafen.
Ein völlig zerstörtes Auto an der Unfallstelle: Der Unfall ereignete sich am Frankfurter Flughafen. (Quelle: 5vision.media)
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Auf der A3 auf Höhe des Frankfurter Flughafens ist es zu einem schweren Unfall gekommen. Mehrere Personen wurden dabei schwer verletzt – eine Person starb noch am Unfallort.

Am frühen Sonntagmorgen ist eine Person bei einem Unfall auf der A3 bei Frankfurt getötet worden. Gegen 4:30 Uhr waren mehrere Fahrzeuge ineinander gekracht, wie die Polizei mitteilte.

Laut den Beamten hatte sich zunächst ein Auffahrunfall auf der mittleren von drei Fahrspuren ereignet. Ein daran unbeteiligtes Auto, laut Reportern vor Ort ein weißer Kleinbus, hielt auf dem Seitenstreifen. Darin sollen zwei Männer gesessen haben. "Um den Unfallbeteiligten zu helfen, verließ man das Fahrzeug und begab sich auf die Fahrbahn", heißt es in der Mittelung der Polizei.

Ein Ersthelfer starb vor Ort, der andere wurde lebensgefährlich verletzt

Im nächsten Moment krachte ein weiterer Wagen in die Unfallstelle. Einer der beiden Ersthelfer aus dem weißen Bus sei dabei getötet worden, berichteten mehrere Reporter übereinstimmend.

Mehrere Autos sind bei dem Unfall ineinander gekracht.
Mehrere Autos sind bei dem Unfall ineinander gekracht. (Quelle: Keutz TV-NEWS)

Er starb noch vor Ort. Der andere Mann soll lebensgefährliche Verletzungen erlitten haben.

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Feuerwehr Frankfurt: Auch zwei Hunde getötet

Die Polizei berichtete von neun Schwerverletzten, ein Feuerwehrsprecher sagte t-online, insgesamt seien zwölf Menschen verletzt worden. Außerdem seien zwei Hunde bei dem Unfall ums Leben gekommen. Sie sollen einem Reporter zufolge ungesichert auf der Rückbank eines der Autos gesessen haben.

Die A3 war nach dem Unfall in Richtung Köln komplett gesperrt. Mehrere Sachverständige waren vor Ort, um den genauen Unfallhergang zu ermitteln. Auch ein Polizeihubschrauber war im Einsatz. Die Sperrungen würden zur Stunde sukzessive aufgehoben, meldete die Polizei am Mittag. "Ortskundige Autofahrer werden gebeten, das Gebiet weiträumig zu umfahren", hatte der ADAC zuvor mitgeteilt.

BMW-Fahrer im Stau rastet aus – Polizei sprüht Reizgas

Im Stau hinter dem Unfall kam es den Reportern zufolge zu wilden Szenen. Mehrere Autofahrer reagierten demnach genervt auf die lange Sperrung, andere gingen vor, um mit ihren Handys Gafferaufnahmen vom Unfall zu machen.

Ein BMW-Fahrer rastete total aus: Er soll durch die Rettungsgasse vor bis zur Absperrung gefahren sein und so lange die dort eingesetzten Beamten belästigt haben, bis einer Tränengas zückte und den Fahrer damit besprühte.

Daraufhin habe der BMW-Fahrer den Rückwärtsgang eingelegt und habe mit quietschenden Reifen einen Fluchtversuch durch die Rettungsgasse gestartet. Das sei aber misslungen: Mehrere Polizisten hätten den renitenten Autofahrer schließlich nach einer kurzen Rangelei mit vereinten Kräften festnehmen können.

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