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Sylt: Einziges Spaßbad muss wegen Corona-Ausbruch schließen


Fachkräftemangel auf der Insel
Einziges Spaßbad von Sylt muss wegen Corona-Ausbruch schließen

Von t-online, pb

Aktualisiert am 30.06.2022Lesedauer: 2 Min.
Sylter Welle auf der Nordseeinsel (Archivfoto): Ein Corona-Ausbruch macht dem Bad zu schaffen.Vergrößern des BildesSylter Welle auf der Nordseeinsel (Archivfoto): Ein Corona-Ausbruch macht dem Bad zu schaffen. (Quelle: Udo Gottschalk/imago-images-bilder)
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Erst Fachkräftemangel, dann auch noch ein Corona-Ausbruch in der Belegschaft: Jetzt muss das die "Sylter Welle" schließen – für einige Tage.

Auf der Ferieninsel Sylt bleibt das Spaßbad "Sylter Welle" für mehrere Tage geschlossen – der Grund ist ein Coronavirus-Ausbruch unter den Mitarbeitern des Schwimmbads. Das teilte das Bad am Donnerstag auf seiner Website mit. Bis voraussichtlich Sonntag soll das einzige Spaßbad der Insel deshalb geschlossen bleiben. Ersatz für die Erkrankten konnte offenbar nicht gefunden werden.

Das 4.600 Quadratmeter große Bad liegt in Westerland direkt am Strand und ist bei vielen Urlaubern ein beliebtes Ausflugsziel. Die "Sylter Welle" ist derweil nicht das einzige Unternehmen auf der Insel, dem es derzeit an Mitarbeitern fehlt: So hatte Jürgen Gosch von der gleichnamigen Fischerkette kürzlich angekündigt, sein Edelrestaurant "Jünne" im Hafen von List wieder zu schließen. Denn auch der Gastronom hat dort mit Personalmangel zu kämpfen.

Fachkräftemangel auf Sylt trifft Lokale und Hotels schwer

Daher bleibt das "Jünne" in der Hauptsaison nun dicht, im September soll es dort wieder weiter gehen. Ausnahmen soll es lediglich für größere Gruppen mit mehr als 80 Gästen geben. Der Fachkräftemangel beschäftigt die Unternehmen auf der Urlaubsinsel schon seit längerem – und bedroht teils sogar die Existenz der Betriebe.

Das Problem: Die hohen Lebens- und Mietkosten auf der Insel schrecken viele ab, die Lokale und Hotels suchen seit Jahren händeringend nach Mitarbeitern, die sich das Leben auf der teuren Nordseeinsel dennoch leisten wollen. Auf Sylt und Amrum sei die angespannte Wohnraumsituation für Beschäftigte besonders schlimm, sagte Ernst-Oliver Schulte, Gewerkschaftssekretär im Landesbezirk Nord der Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten (NGG) im Mai der Nachrichtenagentur dpa.

Auf den Inseln müssten Beschäftigte meist vom Festland aus auf die Insel pendeln, wenn sie nicht von den Arbeitgebern Unterkünfte gestellt bekämen. Zuletzt startete man auf Sylt gar eine Marketing-Kampagne, mit der man im Netz auf Arbeitsplätze auf der Insel aufmerksam machte. In mehreren Kurzvideos kamen Sylter Arbeitnehmer zu Wort, die für die offenen Jobs auf der Nordseeinsel warben.

Verwendete Quellen
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