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Sylt: Bündnis "Wer hat, der gibt" plant erneute Demo


Hunderte Teilnehmende gemeldet
Bündnis "Wer hat, der gibt" plant Demo auf Sylt

Von dpa, t-online, EP, mkr

Aktualisiert am 13.07.2022Lesedauer: 2 Min.
Demonstrierende halten ein Banner hoch (Archivbild).Vergrößern des BildesDemonstrierende halten ein Banner hoch (Archivbild). (Quelle: Stefan Boness/Ipon/imago-images-bilder)
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"Sylt ist fällig": Mit diesen Worten kündigten Demonstranten eine erneute Protestaktion auf der Nordseeinsel an. Zahlreiche Organisationen wollen sich der Aktion anschließen.

Demonstranten wollen am Wochenende auf Sylt gegen verschwenderischen Luxus und soziale Ungerechtigkeit protestieren. Angemeldet wurden nach Angaben des Kreises Nordfriesland zwei Veranstaltungen.

"Auf Sylt bejubeln sich Reiche für Leistungen, die sie nicht erbracht haben, und vererben Geld, das sie nicht verdient haben", heißt es in der Ankündigung zur "Klassenfahrt zu den Reichen". Die Demonstrierenden wollen ein Zeichen gegen die Konsequenzen der massiven Konzentration von Reichtum setzen, während viele Deutsche um ihre Existenz bangen. Sylt stehe sinnbildlich für die Wirtschafts- und Sozialpolitik der vergangenen Jahrzehnte.

Demo auf Sylt: Polizei rechnet nicht mit Problemen

Auf dem Rathausvorplatz soll es von 13 Uhr bis 21.30 Uhr Redebeiträge und Musik geben. Erwartet werden zunächst etwa 30 und später am Abend bis zu 500 Teilnehmer. Außerdem soll es zwischen 12 Uhr und 17 Uhr einen Umzug von Westerland nach Kampen geben –rund 250 Teilnehmer werden erwartet.

Die Polizei rechnet nicht damit, dass es zu Zwischenfällen kommt. "Wir werden die Versammlungen mit einem angemessenen Kräfteansatz begleiten, um die angemeldeten Versammlungen bei ihrer Durchführung zu unterstützen", heißt es in einer Stellungnahme. Eine Sprecherin des Kreises Nordfriesland kündigte an, dass für eine der Versammlungen der Parkplatz zur Uwe Dühne zeitweise gesperrt werde. "Wie bei jeder Versammlung, die in Form eines Umzuges durchgeführt wird, ist mit temporären Verkehrsbehinderungen zu rechnen", so die Sprecherin.

Teilnehmende aus ganz Deutschland erwartet

Das Bündnis "Wer hat, der gibt" kündigte an, dass Demonstranten mit dem Neun-Euro-Ticket unter anderem aus Hamburg, Köln, Berlin, Bremen oder Münster anreisen würden, "um die Reichen in ihren Feriendomizilen zu stören". "Wir kommen nach Sylt, um uns das zu holen, was uns zusteht!", so die Protestler.

Schon Anfang Juli hatte es eine geplante Demonstration auf der Insel gegeben. Obwohl etwa 100 Teilnehmende angekündigt waren, kamen nur 15 zu dem Protest in Westerland. Nach Angaben der Polizei seien mehr Beamte als Demonstrierende vor Ort gewesen.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
  • Eigene Recherchen
  • Anfrage bei der Polizei Flensburg
  • Anfrage beim Kreis Nordfriesland
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