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Verdi ruft erneut zu Warnstreik am Hamburger Flughafen auf


Verdi ruft erneut zu Warnstreik am Hamburger Flughafen auf

Von t-online, aby

21.03.2023Lesedauer: 2 Min.
Streikende Mitarbeiter stehen vor dem Terminal 1 am Flughafen Hamburg (Archivbild): Die Gewerkschaft Verdi plant schon den nächsten Streik.
Streikende Mitarbeiter stehen vor dem Terminal 1 am Flughafen Hamburg (Archivbild): Die Gewerkschaft Verdi plant schon den nächsten Streik. (Quelle: Bodo Marks/Bodo Marks/dpa/dpa-bilder)
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Die Gewerkschaft Verdi setzt ihre Streiks im öffentlichen Dienst fort. Erneut trifft es den Hamburger Flughafen. Welche Bereiche betroffen sind.

Die Gewerkschaft Verdi hat erneut zu einem Warnstreik am Hamburger Flughafen aufgerufen. Beginnend mit der Nachtschicht vom Mittwoch auf den Donnerstag soll es einen 24-stündigen Warn- und Solidaritätsstreik geben. Aufgerufen sind alle Beschäftigten, die unter den Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes fallen oder daran gekoppelt sind, teilte die Gewerkschaft am Dienstag mit.

Das betreffe die Beschäftigten der Flughafengesellschaft sowie Beschäftigte aus den Bereichen Instandhaltung, IT-Technik, Parkraumbewirtschaftung und Bordkartenkontrolle sowie die Tarifbeschäftigten der Bundespolizei. Die Streikenden wollen sich am Donnerstag am "großen Streiktag" der Gewerkschaft beteiligen. Mehr zu dem geplanten Aktionstag lesen Sie hier.

Für diese Beschäftigten gilt der Gewerkschaft zufolge bis heute ein Notlagentarifvertrag, der in der Coronapandemie abgeschlossen worden war, um betriebsbedingte Kündigungen an den Flughäfen abzuwenden. Er sehe mögliche Gehaltseinbußen und versetzte Tabellenanhebungen vor. "Auch die Kolleginnen und Kollegen, die am Flughafen zu Bedingungen des öffentlichen Dienstes arbeiten, haben den Laden während der Corona-Zeit am Laufen gehalten", sagte Lars Stubbe, zuständiger Gewerkschaftssekretär für den Flughafen bei Verdi Hamburg. "Dennoch sollen sie ihren Lohn erst später erhalten."

Verdi appeliert an Hamburger Senat

Stubbe beklagt zudem: "Der Hamburger Flughafen verfügt über ein Spinnennetz an Tochterfirmen, mit denen er erforderliche tarifliche Verbesserungen abwehrt. Handwerker mit langjähriger Berufserfahrung in der Instandhaltung von Gebäuden verdienen bei der Real Estate Maintenance Hamburg GmbH erheblich weniger, als ihre Kollegen, die noch unter den TVöD fallen und die gleichen Tätigkeiten verrichten." Der Gewerkschaftssekretär ruft den Senat dazu auf, die Unternehmen wieder einzugliedern. "Die Kollegen sind die durch das Outsourcing hervorgerufene Willkürbezahlung leid."

Die Gewerkschaft Verdi fordert für die bundesweit ungefähr 2,5 Millionen Beschäftigten 10,5 Prozent mehr Einkommen, mindestens aber 500 Euro mehr im Monat. Bei der zweiten Verhandlungsrunde hatte es trotz eines Arbeitgeberangebotes noch keine Annäherung zwischen den Tarifparteien gegeben. Die dritte Verhandlungsrunde ist für Ende März angesetzt.

Verwendete Quellen
  • Pressemitteilung von Verdi Hamburg per E-Mail
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