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Großbrand in Hamburg: Hostel evakuiert und giftiger Rauch in der Innenstadt


Hostel evakuiert
Großbrand in Hamburg: Warnung vor giftigem Rauch

Von t-online, dpa, afp, jse, aby

Aktualisiert am 11.04.2023Lesedauer: 2 Min.
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Flammen und riesige Rauchsäule: Bilder zeigen den Großbrand und den Kampf der Feuerwehr.
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Ein Feuer in Hamburg hat die Innenstadt in eine riesige Rauchwolke gehüllt. Ein Hostel musste geräumt werden. Der Brand hatte auch Auswirkungen auf den Bahnverkehr.

Im Hamburger Stadtteil Rothenburgsort sind am frühen Sonntagmorgen mehrere Lagerhallen in Flammen aufgegangen. Dabei entstand eine riesige Rauchwolke, die durch den Nordost-Wind stadteinwärts zog. "Die Hamburger Innenstadt ist komplett verdunkelt", sagte ein Feuerwehrsprecher am Morgen. Verletzt wurde nach ersten Erkenntnissen niemand. Es sei allerdings immer wieder zu Detonationen gekommen.

Die Feuerwehr warnte vor dem Rauch, forderte Anwohner auf, Fenster und Türen geschlossen zu halten sowie Klimaanlagen und Lüftungen auszuschalten. In einer amtlichen Warnung hieß es, die Bevölkerung "kann durch Rauchgase und chemische Bestandteile in der Atemluft aufgrund eines Brandes beeinträchtigt werden". Bisher seien allerdings noch keine erhöhten Messwerte festgestellt worden. Die Warnung werde dennoch aufrechterhalten. Am frühen Montagmorgen (Stand 6.30 Uhr) war sie weiterhin gültig. Lesen Sie hier mehr zur aktuellen Situation am Ostermontag.

Großbrand in Hamburg: Hostel geräumt

Ein Hostel in der Nähe des Brandortes musste nach Angaben der Feuerwehr geräumt werden. Insgesamt seien 39 Menschen in der Feuerwehrakademie in Billbrook untergebracht und betreut worden.

In der Rettungsleitstelle war nach Feuerwehrangaben zunächst ein Notruf eingegangen, dass ein Pkw auf einem Betriebsgelände im Stadtteil Rothenburgsort brennen solle. Als die Feuerwehr vor Ort eintraf, standen schon mehrere Fahrzeuge, Waschmaschinen und anderes im Freien aufbewahrtes Lagergut in Flammen. Das Feuer griff zu diesem Zeitpunkt bereits auf das Gebäude eines Lagerhallenkomplexes über.

Am frühen Nachmittag meldete die Feuerwehr einen ersten Erfolg: "Die Brandbekämpfung zeigt Wirkung, die Rauchentwicklung geht deutlich zurück", hieß es auf dem Twitter-Account der Feuerwehr Hamburg. Insgesamt waren 220 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr, Freiwilligen Feuerwehr, Werkfeuerwehr Holborn, des Technischen Hilfswerk, der Bundespolizei und Polizei Hamburg im Einsatz.

Großbrand in Hamburg: Behinderungen im Bahnverkehr

Auch auf der Bahnstrecke zwischen Berlin und Hamburg sowie Hamburg und Rostock kam es am Sonntag zu Zugausfällen und Behinderungen. Erst am frühen Nachmittag meldete die Bahn auf Twitter: "Eingeschränkter Zugverkehr nun wieder möglich." Es kam jedoch noch länger zu Folgeverspätungen.

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Auch der Nahverkehr war betroffen: Laut eines Tweets der Hamburger S-Bahn entfiel der Zugverkehr zwischen Berliner Tor und Billwerder-Moorfleet. Ein Ersatzverkehr für die S21 wurde eingerichtet. Laut DB Regio Schleswig-Holstein fielen außerdem mehrere Regionalzüge in und um Hamburg aus.

User teilten auf Twitter Fotos und Videos, die eine Rauchsäule über Hamburg zeigen. "Das ist ein wirklich außergewöhnlicher, schwieriger Einsatz", sagte ein Feuerwehrsprecher vom Einsatzort der Deutschen Presse-Agentur. Er ging davon aus, dass die Löscharbeiten, an denen rund 210 Einsatzkräfte beteiligt waren, noch den ganzen Tag andauern. Erst danach könne die Polizei mit ihren Brandermittlungen beginnen.

Verwendete Quellen
  • Meldungen der Deutschen Bahn und der Hamburger S-Bahn
  • Reporter vor Ort
  • bahn.de: Aktuelle Verkehrsmeldungen
  • Warnung der Katwarn App
  • Mit Material Nachrichtenagentur dpa
  • Mit Material Nachrichtenagentur afp
  • twitter.de: Meldung der Feuerwehr Hamburg
  • pressportal.de: Pressemitteilung der Feuerwehr Hamburg vom 9. April 2023
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