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Nord-Ostsee-Kanal in Kiel: Seemann verschwindet spurlos von Frachter


Seemann verschwindet spurlos von Frachter

Von t-online, mkr

28.09.2023Lesedauer: 2 Min.
Containerschiff bei Nebel im Nord-Ostsee-Kanal (Symbolbild): Die Polizei suchte mit einem Großaufgebot nach dem Vermissten.Vergrößern des BildesContainerschiff bei Nebel im Nord-Ostsee-Kanal (Symbolbild): Die Polizei suchte mit einem Großaufgebot nach dem Vermissten. (Quelle: imagebroker/imago-images-bilder)
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An Bord des Schiffes wurden nur noch die Schuhe des Mannes gefunden. Die Polizei steht vor einem Rätsel. Was geschah im Nord-Ostsee-Kanal auf der "Norddijk"?

Ein mysteriöser Fall beschäftigt die Wasserschutzpolizei Kiel: Ein Seemann ist am späten Dienstagabend vom Frachter "Norddijk" im Nord-Ostsee-Kanal verschwunden. Die Besatzung hatte festgestellt, dass offenbar jemand über Bord gegangen war, sagte ein Polizeisprecher auf Anfrage von t-online. Laut "Kieler Nachrichten" wurden die Schuhe des 38 Jahre alten Mannes an Deck gefunden – von ihm selbst fehlt jede Spur.

Das Fehlen des Seemanns wurde den Angaben zufolge gegen 23.30 Uhr bemerkt, als der Frachter kurz vor Kiel war. Die Polizei geht davon aus, dass der Mann ins Wasser gesprungen ist. Ob es sich um einen Suizidversuch handelte oder das Besatzungsmitglied sich absetzen wollte, ist noch unklar. Die Wasserschutzpolizei ermittelt die Hintergründe des Vorfalls.

Nord-Ostsee-Kanal: Suche nach Vermisstem mit Großaufgebot

Mit einem Großaufgebot aus Polizei und Feuerwehr wurde in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch nach dem Vermissten gesucht. Auch eine Drohne und ein Hubschrauber kamen zum Einsatz. Die nächtliche Suchaktion dauerte nach Angaben des Polizeisprechers rund drei Stunden. Dabei wurden laut "Kieler Nachrichten" die Uferbereiche, Seitenwege und Böschungen abgesucht. Doch bis zum Morgen gab es keine Spur von dem Seemann. Auch am Donnerstag wird der 38-Jährige noch vermisst.

Der Frachter "Norddijk" kam aus dem niederländischen Hafen Delfzijl und sollte nach Rostock fahren. Nach dem Zwischenfall steuerte er noch in der Nacht zu Mittwoch die Heikendorfer Bucht an, wie ein Blick auf den Schiffstracker "vesselfinder.com" zeigt an. Die Reederei musste laut "Kieler Nachrichten" einen Ersatz für den Seemann an Bord schicken, da die Zahl der Besatzungsmitglieder je nach Schiffsgröße genau vorgeschrieben ist.

Am Mittwochabend setzte das Schiff schließlich seine Fahrt nach Rostock fort. Dort kam es am Donnerstagmorgen gegen 4 Uhr an. Die Ermittlungen der Polizei dauern noch an.

Hinweis: Falls Sie viel über den eigenen Tod nachdenken oder sich um einen Mitmenschen sorgen, finden Sie hier sofort und anonym Hilfe.

Verwendete Quellen
  • Telefonat mit Pressestelle der Polizeidirektion Kiel
  • kieler-nachrichten.de: "Seemann von Frachter im Nord-Ostsee-Kanal verschwunden" (kostenpflichtig)
  • vesselfinder.com: Aktuelle Position des Stückgutschiffs "Noorddijk"
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