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Sturmflut an der Ostsee: Hausboot-Bewohner vor Fehmarn im Schlaf überrascht


Im Schlaf überrascht
Seenotretter müssen Hausboot-Bewohner in Sicherheit bringen

  • Beatrice von Braunschweig
Von Beatrice von Braunschweig

Aktualisiert am 21.10.2023Lesedauer: 1 Min.
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Ostsee: Der hohe Wasserstand schnitt mehrere Hausboote im Hafen Burgtiefe vom Land ab.Vergrößern des Bildes
Ostsee: Der hohe Wasserstand schnitt mehrere Hausboote im Yachthafen Burgtiefe vom Land ab. (Quelle: Die Seenotretter – DGzRS)

Das war knapp: Durch den Sturm an der Ostsee kamen die Hausboot-Bewohner nicht mehr selbstständig an Land. Die Seenotretter erreichten sie in letzter Minute.

Sturm und ein steigender Wasserpegel machten am Freitag den Hausboot-Bewohnern auf Fehmarn zu schaffen. Als der Landweg schon versperrt war, mussten ihnen die Seenotretter zu Hilfe kommen, wie diese in einer Pressemitteilung mitteilen.

Gegen 8.30 Uhr kündigte der Vermieter mehrerer Hausboote im Fehmarner Yachthafen Burgtiefe an, die Strom- und Wasserversorgung zu unterbrechen. Weil die Stege schon überflutet waren, wurde ein Rettungsboot gerufen, um die Menschen an Land zu bringen.

Seenotretter: Sturm bringt Urlauber in Gefahr

Als die Seenotretter gegen 9.15 Uhr auf dem Wasserweg bei den Hausbooten eintrafen, waren nicht alle Bewohner zur Abfahrt bereit.

Ein Paar schien die Wetterlage wohl unterschätzt zu haben. Es "musste von den Seenotrettern durch Klopfen und Signalhorn geweckt werden", wie die Helfer mitteilen.

Fehmarn: Urlauber können sich beim Tourismus-Service melden

Insgesamt wurden zehn Personen und ein Hund gerettet. Die Evakuierung dauerte etwa eine halbe Stunde. Betroffene Urlauber können sich an den Tourismus-Service Fehmarn wenden, um eine alternative Unterbringung zu erhalten.

Für mehrere Regionen in Norddeutschland haben Experten eine Sturmwarnung herausgegeben. Es drohen starke Orkanböen, Dauerregen und womöglich eine Jahrhundertflut.

Die Seenotretter organisieren sich in der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS). Die Organisation basiert hauptsächlich auf ehrenamtlicher Arbeit und finanziert sich zum Großteil aus Spenden.

Verwendete Quellen
  • Pressemitteilung der Seenotretter am 20. Oktober 2023
  • Eigene Recherche
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