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Verdi ruft Busfahrer in Schleswig-Holstein am Wochenende zum Streik auf


Am Wochenende
Verdi ruft Busfahrer in Schleswig-Holstein zum Streik auf

Von dpa
Aktualisiert am 30.01.2024Lesedauer: 1 Min.
BusVergrößern des BildesFahrgäste stehen in einem Bus (Symbolfoto): Die Streiks werden fast den gesamten Busverkehr in Schleswig-Holstein betreffen. (Quelle: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild/dpa)
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Am Wochenende legen zahlreiche Busfahrerinnen und Busfahrer in Schleswig-Holstein die Arbeit nieder. Reisende und Pendler müssen mit Beeinträchtigungen rechnen.

Busfahrer und Busfahrerinnen in Schleswig-Holstein wollen von Freitag bis Sonntag für bessere Arbeitsbedingungen streiken. Zum Warnstreik aufgerufen seien die Beschäftigten des öffentlichen Busgewerbes in Kiel, Lübeck, Flensburg und Neumünster und des privaten Busgewerbes im gesamten Bundesland, teilte die Gewerkschaft Verdi am Dienstag mit.

"Was die Arbeitgeber angeboten haben, ist nahe am Realitätsverlust und blendet dabei die Realität der Beschäftigten völlig aus", sagte der Verdi-Verhandlungsführer Sascha Bähring. Der Omnibus Verband Nord (OVN) wolle gar nicht erst über eine 35-Stunden-Woche verhandeln, daher müsse der Druck auf der Straße erhöht werden.

Reisende müssen mit zahlreichen Beeinträchtigungen rechnen

"Die Streiks werden fast den gesamten Busverkehr in Schleswig-Holstein umfassen", betonte Verdi-Sprecher Frank Schischefsky. Das heiße, dass sehr wenige Busse auf den Straßen unterwegs sein werden. Somit müssten Pendler und Reisende mit zahlreichen Beeinträchtigungen rechnen.

Die Gewerkschaft fordere für die Angestellten im Busgewerbe neben einer Einführung einer 35-Stunden-Woche eine Begrenzung der Schichtlänge auf maximal zehn Stunden. Ebenfalls werde eine Mindestruhezeit von zwölf Stunden verlangt. Die Laufzeit der Vereinbarung soll zwölf Monate betragen.

Auch in weiteren deutschen Städten soll am Freitag beim öffentlichen Personennahverkehr gestreikt werden. Von der Tarifrunde sind laut Verdi mehr als 130 kommunale Unternehmen in rund 80 Städten und rund 40 Landkreisen betroffen. In den meisten Bundesländern wird über neue Manteltarifverträge und damit vor allem über Arbeitsbedingungen verhandelt.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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