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Hamburg: Einigung von Hochbahn und Verdi im Tarifkonflikt – Streiks beendet


Tarifstreit
Ende der Streiks: Hochbahn und Verdi einigen sich

Von dpa
08.03.2024Lesedauer: 2 Min.
Verdi-Mitgliedern der Hamburger Hochbahn stehen bei einer Kundgebung vor dem Hochbahnhaus in der Steinstraße (Archivbild): Am Mittwoch soll ein 24-stündiger Warnstreik beginnen.Vergrößern des BildesVerdi-Mitgliedern der Hamburger Hochbahn stehen bei einer Kundgebung vor dem Hochbahnhaus in der Steinstraße (Archivbild): Die Streiks nehmen nun ein Ende – ein Kompromiss ist gefunden. (Quelle: Christian Charisius/dpa)
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Erfolg in der vierten Runde: Die Hamburger Hochbahn und die Gewerkschaft Verdi haben ihren Tarifstreit beendet.

Das war's mit den Streiks im Hamburger Nahverkehr: Im Tarifkonflikt bei der Hamburger Hochbahn haben sich der städtische Verkehrsbetrieb und die Gewerkschaft Verdi auf einen Tarifabschluss geeinigt. In der vierten Tarifrunde vereinbarten die Tarifparteien am Donnerstag einen neuen Manteltarifvertrag. Das hat die Hochbahn am Freitag mitgeteilt.

Damit sind weitere Ausfälle von U-Bahn- und Busverkehr in der Hansestadt wie zuletzt Ende Februar bei einem zweitägigen Warnstreik vom Tisch. Nur bei der S-Bahn kann es künftig noch zu Streiks kommen.

Hamburger Hochbahn: Einigung auf neue Wochenarbeitszeit

Kernpunkt der Einigung ist nach Hochbahn-Angaben die stufenweise Reduzierung der Wochenarbeitszeit von derzeit 39 Stunden auf 37 Stunden bis zum 1. Juli 2027. Zudem werde der Urlaubsanspruch für alle Beschäftigten ab 2026 von 30 auf 31 Tage erhöht. Zudem hätten sich die Tarifparteien auf eine Erhöhung der Schichtzulagen für geteilte Dienste, Nacht-, Wochend- und Feiertagsarbeit geeinigt.

"Erstmals wird auch eine Zulage für die Arbeit an Sonnabenden gezahlt." Außerdem können Mitarbeitende mit Kindern künftig zusätzlich zur gesetzlichen Regelung des Kinderkrankengeldes pro Jahr und Kind fünf voll bezahlte "Kinder-krank-Tage" in Anspruch nehmen.

Verdi wollte zunächst 35-Stunden-Woche

Verdi war mit der Forderung nach einer 35-Stunden-Woche in den Tarifkonflikt gegangen. Eine Stellungnahme der Gewerkschaft lag zunächst nicht vor.

"Ich freue mich sehr, dass wir schon in der vierten Verhandlungsrunde einen Anschluss erzielen konnten. Beide Parteien haben sich aufeinander zubewegt und einen guten Ausgleich der unterschiedlichen Interessen gefunden", sagte Hochbahn-Personalchefin Saskia Heidenberger laut Mitteilung. "Es bedeutet mir viel, dass wir deutliche Verbesserungen für Familien erzielen konnten. Das macht die Hochbahn als Arbeitgeberin auch für junge Mütter und Väter sehr attraktiv."

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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