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Klimaaktivist: "Ihr finanziert Putin und sein Regime"

Von dpa
Aktualisiert am 21.03.2022Lesedauer: 1 Min.
Zahlreiche Menschen nehmen an der Demonstration gegen den Ukraine-Krieg teil (Archivbild): Die Aktivisten fordern die Politik zu schnellen Lösungen auf.
Zahlreiche Menschen nehmen an der Demonstration gegen den Ukraine-Krieg teil (Archivbild): Die Aktivisten fordern die Politik zu schnellen Lösungen auf. (Quelle: Daniel Reinhardt/dpa-bilder)
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Klimaaktivisten rufen erneut zu einem globalen Protest auf. Der Krieg in der Ukraine stellt Deutschland vor ein energiepolitisches Problem. Protestler fordern eine schnelle Lösung.

FĂĽr die Klimabewegung Fridays for Future sind Klimagerechtigkeit und Frieden untrennbar miteinander verbunden. "Erneuerbare Energien auszubauen, ist doppeltes Krisenmanagement: gegen Krieg und gegen Klimakatastrophen", sagte Aktivistin Elisa Bas am Montag in Hamburg.

Durch Deutschlands Abhängigkeit von Kohle, Öl und Gas werde der Krieg in der Ukraine mitfinanziert. "Um nachhaltigen Frieden zu garantieren, steht die Bundesregierung jetzt in der Verantwortung, die Abhängigkeit von fossilen Energien konsequent abzubauen und die erneuerbaren Energien auszubauen", forderte Aktivistin Pauline Brünger.

Aktivisten fordern Wechsel zu erneuerbaren Energien

Beim 10. globalen Klimastreik an diesem Freitag (25. März) wollen nach Angaben der Klimabewegung Menschen überall auf der Welt für Klimagerechtigkeit und Frieden demonstrieren – von Taiwan über Nigeria bis nach Australien. Allein in Deutschland seien Aktionen an 240 Orten geplant.

Ilyess El Kortbi, Aktivist aus der Ukraine, warf Deutschland Scheinheiligkeit vor. "Ihr finanziert Putin und sein Regime. Und gleichzeitig sagt ihr, ihr steht auf Seite der Ukraine", sagte der Aktivist, der vor dem Krieg aus seiner Heimat geflohen war. "Bitte steigt aus den fossilen Energien aus und setzt euch fĂĽr ein Embargo fĂĽr den Frieden ein und wechselt zu erneuerbaren Energien", forderte El Kortbi.

Unterstützung erhielten die jungen Aktivisten vom Wissenschaftler Jens Clausen vom Borderstep Institut. Er forderte einen Stop für Öl- und Gasheizungen und einen Ausbau von Wärmepumpen.

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